KlagenfurtFalsche Kündigung: Arbeiterkammer erkämpfte Geld für Angestellte

1164 Euro konnte die Arbeiterkammer Kärnten nach einer fristwidrigen Kündigung für eine Kärntner Dienstnehmerin, die in der Steiermark arbeitet, zurückholen.

Die Arbeiterkammer erkämpfte für Angestellte nach falscher Kündigung Geld
Die Arbeiterkammer erkämpfte für Angestellte nach falscher Kündigung Geld © KLZ/Helmuth Weichselbraun
 

Die Frau arbeitet in der Steiermark, wohnt aber in Kärnten. Daher war auch die Arbeiterkammer Kärnten für ihren Arbeitskampf zuständig. Die Angestellte wurde seitens des Dienstgebers gekündigt. Fristwidrig, wie sich für die Büroangestellte nach Kontaktaufnahme mit der AK herausstellte. Der Dienstgeber ist von einer falschen Kündigungsfrist im Angestelltengesetz ausgegangen. Nach Intervention der AK wurde die Kündigungsfrist geändert und 1164 Euro konnten der Arbeitnehmerin ausbezahlt werden.

Die Kündigungsfristen ergeben sich für Angestellte aus dem Angestelltengesetz. Für den Arbeitgeber beläuft sich diese im ersten und zweiten Dienstjahr auf sechs Wochen, nach dem vollendeten zweiten Dienstjahr bereits auf zwei Monate. Nach dem fünften Dienstjahr erhöht sich die Kündigungsfrist auf drei Monate, nach 15 Dienstjahren auf vier, nach 25 Dienstjahren auf fünf Monate. Die Kündigungsfrist für Angestellte beträgt einen Monat und kann mit einer Vereinbarung bis zu einem halben Jahr ausgedehnt werden.

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