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GedankenspielCorona ist die Krönung

Das Virus sollte uns zu mehr Unabhängigkeit von China veranlassen.

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Ein Virus zwingt uns zu Verhaltensänderungen © (c) artegorov3@gmail
 

Es heißt, die Chinesen essen alles, was Beine hat und kein Tisch ist: Haustiere wie Esel, Hunde und Katzen, aber auch Wildtiere wie Affen, Krokodile, Schuppentiere und Tiger. Sie alle werden in China auf dem Markt verkauft - teilweise unter katastrophalen hygienischen Bedingungen, und oft auch gleich vor Ort geschlachtet und zubereitet. Das war 2003 vermutlich der Nährboden von SARS und jetzt jener von Corona. Wenn davor in China ein Virus aufgetreten ist, haben wir in Europa gesagt: traurig, aber betrifft uns nicht. Diese Zeiten sind vorbei.

Der Berliner "Tagesspiegel" bezeichnet Corona als "Kollateralschaden der Globalisierung". Durch den regen wirtschaftlichen Austausch mit China kriegen wir nicht nur sämtlichen Billigramsch, sondern auch Corona vor die Haustür geliefert. Warum aber gibt es ausgerechnet in Norditalien so viele Erkrankungen? Verdächtigt wurden die chinesischen Touristen wie auch die norditalienische Modeindustrie. Diese bedient sich Zigtausender chinesischer Billigarbeiter, die häufig illegal bis zu 16 Stunden am Tag in den Textilindustrien arbeiten, damit auf den Kleidungsstücken „Made in Italy“ stehen kann. Nicht nur gearbeitet, auch geschlafen wird oft in den Fabriken, auf engstem Raum. Dass das auch zu höheren Infektionszahlen führte, ist unbewiesen. Corona ist aber ein Anlass, diese moderne Form der Sklaverei zu thematisieren, ob in Italien oder sonstwo. Die Gier ist bei den Produzenten ebenso anzutreffen wie bei uns Konsumenten. Jeder von uns kann etwas ändern.

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