Seit JahreswechselSchaltuhren inaktiv: 1600 Kärnten Netz-Kunden ohne Warmwasser

Aufgrund eines Softwareproblems sind seit 1. Jänner bestimmte Schaltuhren von Nachtstromanlagen nicht mehr aktiv. Monteure von Kärnten Netz arbeiten auf Hochtouren an der Behebung des Problems.

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In 1600 Haushalten in Kärnten gibt es derzeit nur kaltes Wasser (Sujetbild)
In 1600 Haushalten in Kärnten gibt es derzeit nur kaltes Wasser (Sujetbild) © Eisenhans - Fotolia
 

Mit einem nicht alltäglichen Problem ist derzeit Kärnten Netz konfrontiert. In rund 1600 Haushalten in Kärnten gibt es derzeit kein Warmwasser. "Eine bestimmte Type von Schaltuhren ist aufgrund eines Softwareproblems seit dem 1. Jänner nicht mehr aktiv", sagt Josef Stocker von Kärnten Netz. Diese Schaltuhren steuern Nachtstromanlangen, in erster Linie Boiler. Die meisten defekten Schaltuhren gibt es in Villach.

Kärnten Netz wurde durch einzelne Anrufe von Kunden am Neujahrstag auf dieses Problem aufmerksam. "Diese Schaltuhren sind nicht ferngesteuert. Deswegen sehen wir das auch nicht", erklärt Stocker. Bei der Analyse vor Ort haben Monteure das Softwareproblem bei diesen rund zehn Jahre alten Schaltuhren identifiziert.

Problembehebung vor Ort

Das Problem kann, so Stocker, nur vor Ort behoben werden. Deshalb müssen die Monteure zu allen Anlagen mit dieser Type von Schaltuhren hinfahren. Wo diese Type eingebaut ist, wisse man. Wie lange dauert es, bis alle Haushalte wieder mit Warmwasser versorgt sind? "Uns fehlen die Erfahrungswerte. Wir haben alle verfügbaren Monteure im Einsatz. Wichtig ist auch, dass die Leute daheim sein müssen, sonst können wir den Fehler nicht beheben", sagt Stocker, der die Unannehmlichkeiten für die betroffenen Kunden bedauert. Er rechnet damit, dass bis Mitte der Woche alle Störungen beseitigt sind.

Kärnten Netz-Kundinnen und Kunden, die Fragen haben, können sich beim jeweiligen Störungsdienst oder beim Kundenservice melden.

Kommentare (2)
PiJo
7
35
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Der Preis der Digitalisierung

Als nächster Schritt kommen dann die Störungen bei den Smartmetern.

dobrac2166
3
2
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2 Denkfehler:

als nächsten kommt die Digitalisierung der Schaltuhren, damit auch diese wie die Smartmeter fern gesteuert werden können.