Späte Entschädigung für OpferPädophiler Betreuer an Kärntner Schule missbrauchte Achtjährigen

Achtjähriger wurde in Klagenfurt von einem einschlägig vorbestraften Kinderbetreuer unter Medikamente gesetzt und missbraucht. Die Spätfolgen sind nicht absehbar. Gericht sprach dem Kind Schmerzensgeld zu.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Der Bub leidet und Ansgtstörungen und ieht sich zurück
Der Bub leidet und Ansgtstörungen und ieht sich zurück © pegbes - Fotolia (Symbolfoto)
 

Rund vier Jahre nachdem ein Achtjähriger von einem Kinderbetreuer missbraucht wurde, sprach das Gericht dem Kind Schmerzensgeld zu. "Der Bub bekommt 8000 Euro, 1000 Euro erhielt er bereits zuvor", sagt sein Anwalt Hannes Mautz. Auch wenn die Summe gering erscheint, war das Urteil wichtig. "Denn das Gericht hat entschieden, dass der Mann für alle zukünftigen Folgen der Tat haften muss", ergänzt Mautz. Das heißt: Sollte das Urteil des Bezirksgerichtes Klagenfurt rechtskräftig werden, waren die 9000 Euro erst der Anfang. Denn dem Urteil zufolge muss der Mann auch in Zukunft für sämtliche Therapien und Hilfen und eventuelle Verdienstentgänge aufkommen, die mit der Tat zusammenhängen.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.