Panne bei TestauswertungInfizierte Schüler nicht rechtzeitig abgesondert

Probleme beim Salzburger Labor, das Gurgeltests aus Kärnten analysieren sollte. Schulleiter, Eltern und Gesundheitsbehörden erhielten erst Informationen, als die Schüler bereits in den Klassen saßen. Bis 15 Uhr sechs positive Fälle registriert.

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Brav gegurgelt wurde in den Schulen, bei der Testauswertung passierten aber Pannen
Brav gegurgelt wurde in den Schulen, bei der Testauswertung passierten aber Pannen © APA/Georg Hochmuth
 

Groß war der Aufwand rund um die PCR-Gurgeltests, die am Dienstag in Kärnten an allen Bildungseinrichtungen bei 67.000 Schülern durchgeführt wurden. Trotz aller Bemühungen ist jedoch davon auszugehen, dass etliche infizierte Schüler am Mittwoch die Schule besuchen bzw. besucht haben.

Kommentare (7)
VH7F
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Gott sei dank habe ich keine Kinder, die das mitmachen müssen

Testchaos pur. Das gibt es nur in Österreich?

ich überleg noch
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Danke

Einen großen Dank möchte ich all jenden Eltern aussprechen, die ihre Kinder zuhause unterrichten.

Würe es auf jeden Fall begrüßen, wenn diesen Familien die Einsparungen der 3Tests die woche für woche nicht durchgeführt werden müssen geschenkt werden.

Zusätzlich tragen sie dazu bei, dass die Ausbreitung des Viruses, an dem ganze 27 Menschen unter 20 Jahren in ganz Deutschland (siehe Statista) gestorben sind, gebremst wird.

Wieviel es in Österreich waren ist mir nicht bekannt. Naive Schätzung zwischen 1/10 und 1/8.

Weitere Abnahme: sie werden schwere Vorerkrankungen gehabt haben oder eine immenses Viruslast abbekommen haben. Dann wäre es auch verständlich warum die Stiko bis vor kurzem nur bei 11 Vorerkrankungen die Impfung für Kinder empfohlen hat.

owlet123
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"Nur"

Für Sie sind es also "nur" 27 junge Menschen in Deutschland und eine ebenfalls geringe Anzahl dieser in Österreich, die gestorben sind (ungeachtet der Anzahl von Langzeitschäden und Intensivstationsaufenthalten in dieser Altersgruppe) und deshalb sollten Schulen komplett ohne Maßnahmen agieren?
Wer weiß, wie viele schwere Infektionen oder gar Todesfälle in dieser Altersgruppe durch die Maßnahmen in (Hoch-)Schulen verhindert wurden.
"Weitere Annahme: sie werden schwere Vorerkankungen gehabt [...] haben" und was können Kinder/ junge Menschen da dafür? Diese Menschen sollten wir besonders schützen, vor allem, wenn es uns selbst nicht "weh tut", wie z.B. Tests in Schulen und nicht nach dem Motto "Ach das Kind hatte Krebs vor ein paar Jahren, is ja egal wenns jetzt an Corona stirbt, Hauptsache meins muss nicht Nasenbohen!".
Ja, Pannen in den Testabläufen sind peinlich, da es mehr als zwei Monate Vorbereitungszeit gab, das stellt aber nicht die Sinnhaftigkeit des Testens an sich in Frage.

ich überleg noch
6
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@owlet

Sie interpretieren leider zu viel in meinen Kommentar hinein.

Ich bin nicht dafür, dass es keine Maßnahmen geben soll.
3 Tests pro Woche halte ich aber für übervorsichtig.

Über Langzeitschäden bei Kindern/ gesunden Kindern hab ich leider keine offiziellen Zahlen.

Schleißung der Unis hat mich selbst betroffen, aber der Schritt war schon vertretbar.

Selbstverständlich bin ich kein Unmensch der vorerkrankten Kindern den schwarzen Peter zuschieben will. Diese gilt es selbstverständlich zu schützen. Die Frage ist nur, ob sie in der aktuellen Situation nach Möglichkeit zusammengelegt werden sollten oder bereits jetzt "aus Solidarität" auf e learning umgestiegen werden sollten.

Solidarität geht ja in alle Richtungen.
Die Jungen (in Zusammenhang mit C ziehe ich die Grenze so bei 35Jahren) haben Lockdowns mitgemacht..... Die Alten und oder vorerkrankten lassen sich sofern es keine Kontraindikation gibt impfen.

Die Schüler haben mehr als 1Jahr lang e learining gemacht ....die Vorerkrankten ziehen es noch etwas länger durch.
In weiterer Folge gehen nicht unzählige weitere Unterrichtsstunden drauf.
Volkswirtschaftliche Langzeitschäden werden reduziert und wir können in Zukunft sogar zusätzlich Geld in solidarische Maßnahmen investieren.

neuernickname
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Ich überleg noch, welchen Sinn Ihr Posting haben könnte

Kann aber keinen entdecken

ich überleg noch
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damit kann ich leben

:)

GustavoGans
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Ich möchte einen großen Dank

An die Eltern aussprechen, die ihre Kinder in die Schule schicken.