In Dellach und IrschenPolizei warnt Bevölkerung vor angefahrenem Wolf

Montagmorgen wurde ein ausgewachsener Wolf in Holztratten, in der Gemeinde Dellach angefahren. Der Wolf ist danach in einen Maisacker gelaufen. Das Tier könnte verletzt und gefährlich sein. Die Polizei ruft zur Vorsicht in Dellach und Irschen auf.

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© (c) AP (Dawn Villella)
 

Montagmorgen gegen 5.30 Uhr prallte ein 51-jähriger Mann aus der Gemeinde Möllbrücke im Bezirk Spittal an der Drau mit seinem Firmenauto auf der Drautal Bundesstraße (B 100), kurz nach der Ortschaft Holztratten, in der Gemeinde Dellach gegen einen ausgewachsenen Wolf.

Der Wolf ist daraufhin in den angrenzenden Maisacker zwischen der Drautal Bundesstraße und der Drautalbahn zurückgelaufen. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Wolf durch den Zusammenprall verletzt wurde und sich noch im Nahbereich aufhält, ruft die Polizei zu Vorsicht in den Gemeinden Dellach und Irschen auf.

Laut Mario Deutschmann, Verwaltungsdirektor der Kärntner Jägerschaft, sind derzeit örtliche Jäger auf der Suche nach Spuren des Wolfes. Bisher hat man noch keine Anzeichen gefunden. "Trotzdem und aufgrund der Beschreibung des Lenkers ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass es sich dabei tatsächlich um einen Wolf gehandelt hat." Letztendliche Sicherheit werden erst Haarproben vom Unfallfahrzeug bringen. 

Wird der Wolf verletzt von den Jägern aufgespürt und sollte er im sogenannten "Wundbett" liegen, also mit offenen Wunden am Boden liegen, dann dürfen die Jäger das Tier, in Abstimmung mit dem Land Kärnten, von seinem Leid erlösen. Sollte der Wolf flüchten, dann wird nicht nachgeschossen.

Passanten, die dem Wolf begegnen, sollten ihm keinesfalls nachstellen oder irgendwie näher kommen: "Ein verletztes Tier, das die Scheu vor Menschen verloren hat, ist lebensgefährlich. Unbedingt sofort die Exekutive oder einen Jäger kontaktieren", erklärt Deutschmann.

In Kärnten waren im Sommer einige Weidetiere auf den Almen von Wölfen gerissen worden. Das Land Kärnten hat aus diesem Grund  Abschussgenehmigungen erteilt, die für drei Almen gelten.

Kommentare (7)
queensland
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Alles Wolfexperten unterwegs?

Komischerweise konnte er dem Wolf um 5:30 (also dunkel) nicht ausweichen oder bremsen ………vermutlich weil es bei einem Wildunfall meist recht schnell etc zugeht - aber man/er kann das Tier eindeutig als Wolf identifizieren…………

Irgendeiner
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Also ich wüßte nicht ob ich,und ich weiß wie Wölfe aussehen,

den bei einem plötzlichen Rumpler vor der Motorhaube identifizieren könnte,ich würde was weglaufen sehen was vom Schäferhund bis zum Wolf alles sein könnte,geht schnell.Mehr verblüft mich, warum ein nicht von Menschenhand aufgezogener Wolf der angefahren wird, die Scheu vor Menschen verlleren sollte.

Landbomeranze
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Wird wohl einer gewesen sein,

ein angefahrener Hund wäre schon längst gemeldet worden bzw. bei einem Tierarzt gelandet. Bei Wölfen macht das nur der WWF-Pichler und der sitzt in einem gepolsterten Wiener Sessel.

undhetz
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ACHTUNG!!! Rote Kappen tragen verboten!

ACHTUNG, ACHTUNG, an alle Sozialisten, bitte nehmt eure Kapperln ab ... Hüte, Stahlhelme und Kopftücher (keine roten halt) sind weiterhin erlaubt!

AdeodatusderZweite
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„Sachsi“

vielleicht wollte er nur das Krokodil 🐊 in Sachsenburg besuchen 🤣

neumond
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soviel zur scheu der wölfe

aus allensteig.

Hazel15
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Polizeibericht

Die Polizei warnt nicht sondern: Die Polizei bittet die Bevölkerung um Vorsicht!!!
Der Wildtierbiologe des Landes sieht hingegen keine Gefahr für die Bevölkerung. Ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelt, wird eine DNA-Analyse der am Auto gefundenen Spuren zeigen. Die DNA-Analyse köntte man sich sparen, die Experten der Medien haben das Tier schon als Wolf identifiziert.