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Druck durch CoronaArbeitsunfälle in Kärnten werden immer schwerer

Im Vorjahr kam es zu 233 Arbeitsunfällen in Kärnten, fünf davon endeten tödlich. Bau, Forst und Handel sind nach Angaben des Arbeitsinsepktorates unfallträchtige Branchen. Erhöhter Druck in Coronazeit als möglicher Zusatzauslöser von schweren Unfällen.

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Der Bau gehört zu den unfallträchtigen Branchen
Der Bau gehört zu den unfallträchtigen Branchen © Zerbor - Fotolia
 

Corona hat die Arbeitswelt massiv verändert. Während viele Branchen unter Ganz- oder Teilschließungen leiden, erhöht sich nach Beobachtungen des Kärntner Arbeitsinspektorates der Druck auf die Arbeitnehmer. "Seit Jahren praktisch unverändert gelten der Bau, der Forst und der Handel als unfallträchtige Branchen. Hier ging die Arbeit trotz Corona unvermindert weiter", sagt Herbert Ruhdorfer, Leiter des Arbeitsinspektorats in Klagenfurt. Mit 14 Arbeitsinspektoren und drei Inspektorinnen bildet der 57-jährige Maschinenbau-Diplomingenieur ein Team, welches für insgesamt 192.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in 18.300 Betrieben zuständig ist. Die Unfallrate am Bau beträgt 64 Arbeitsunfälle pro 1000 Arbeitnehmer, im Forst 41 und im Handel 23. Trotzdem stehe laut Ruhdorfer Österreich im internationalen Vergleich mit 105.450 Arbeitsunfällen im Jahr 2019 (Quelle: AUVA) gut da.

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