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Gratis-Spiele als KostenfalleElfjähriger kaufte via Handy für 2500 Euro ein

Bub aus Oberkärnten hat über 100 Mal bei Gratis-Handyspiel Extras gekauft und dadurch hohe Rechnung verursacht. Längst kein Einzelfall mehr. Was Eltern dagegen tun sollten.

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Immer mehr Kinder vertreiben sich die Zeit mit Spielen auf dem Handy © Weichselbraun
 

Gratis-Handyspiele wie Brawl-Stars sind bei Kindern beliebt. Spannend wird es aber erst durch die angebotenen Extras, wie etwa das Sammeln von Juwelen. Gerade diese sind für eine Oberkärntner Familie zur teuren Kostenfalle geworden: Ihr elfjähriger Sohn hat am Handy innerhalb eines Monats beim kostenlos heruntergeladenen Spiel über 100 sogenannte In-App-Käufe getätigt. Die Eltern fielen aus allen Wolken, als sie ihre Kreditkartenabrechnung sahen. Google Play verrechnete insgesamt 2584 Euro. Die Kreditkartendaten waren in diesem Fall im Google Play-Konto hinterlegt gewesen.

Kommentare (17)
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mahue
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Manfred Hütter: Kontrolle und Aufsichtsplicht

Mein Sohn (12) hat ein Handy, Tablet und seit dem ersten Lockdown ein eigenes NB für das Distance-Learning. Auf meinem Notebook und Handy habe ich McAfee als Virenschutz. Alle seine Geräte sind mit meinem Handy und NB mit einem Kinder- Jugendschutzprogramm verbunden. Will er etwas installieren oder gar kaufen (was ohne eigenem Konto nicht geht) erhalte ich sofort eine Meldung auf dem Handy und Notebook mit dem Wortlaut "Patrick will...". Nach genauer Prüfung kann ich es genehmigen oder ablehnen. Nur ein Beispiel WhatsApp und YouTube ist für ihn noch gesperrt, weil noch zu jung und gesetzlich untersagt. War bei WhatsApp eine kleine Diskussion mit dem Trainer seines Sportvereins, bis er gelesen hat, aha Alterslimit, liest halt die Nachrichten auf meinem Handy (Smartphone, wie seines).

Patriot
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Liebe Eltern,

seid bitte nicht nur Erziehungsberechtigte, sondern auch WIRKLICH ELTERN!

sakh2000
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Das ist für die betroffene Familie zwar teuer,

aber das kommt davon, wenn man es sich spart für die Kids ein eigenes Kinderkonto bei Google zu errichten mit Beaufsichtigung durch die Eltern. Das ist alles kein Problem und wird von Google unterstützt. Wahrscheinlich war der Elternaccount mit hinterlegter Kreditkarte auch beim Sohn angemeldet. Sorry, aber wer gibt einem Minderjährigen, der noch keine Ahnung von Geld verdienen hat, einen Zugang zur Elternkreditkarte? Natürlich ist ein Kinderkonto bei Google auch lästig, weil sich viele Apps nicht installieren lassen - z.B. Youtube - da gibt es nur Kinderyoutube mit beschränktem Inhalt, aber man zahlt halt im Nachhinein.

shaba88
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Kommentar

Das kommt davon wenn man seinen Aufsichtspflicht nicht nachkommt und Handys als Babysitter verwendet, sie hätten zahlen sollen

niederlh
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Was würden Sie machen?

Kinder kein Handy geben - werden dann wahrscheinlich "gehänselt"
Wenn Sie selbst arbeiten gehen, können Sie auch nicht gleichzeitig schauen was Kinder machen usw. usw.

Mein Graz
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@niederlh

Handy ja. Zugang zu Online-Käufen und Zahlungen nein.

Ganz einfach.

feringo
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Nichts ist gratis

Schützen Sie sich und Ihre Kinder !!!
Finger weg vom Gratis !!!
Niemand, verschenkt etwas. Immer ist irgendwo ein Haken.
Zugang zum Kauf im Playstore nur mit Passwort!!!
Zum "selber Schuld":
Diese Behauptung ist nicht umfassend. Denn, die Formulierungen zu den diversen Einstellungen sind derart juristisch gefinkelt formuliert, dass sie nicht so einfach und auf die Schnelle durchschaut und bedient werden können. Sie sind so formuliert, dass User sehr leicht heirein fallen können. Keinesfalls sind sie kinder- bzw. familienfreundlich formuliert.

Civium
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Schickt Eure Kinder zum Spielen in die

Natur, die kostet nix und ist gesund!
Ein wenig kostet sie doch , nur Respekt , das ist alles!

Klgfter
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und kreditkarte musst auch keine hinterlegen ....

..obwohls auch schäden verursachen können ohne ende .......

Starfox
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Selber Schuld

du kannst alles bei Google einstellen damit so etwas nicht passiert. Da wird wieder das Spiel als böse dargestellt nur weil die Eltern mit dem Smartphone überfordert sind.

mlal
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In App Käufe sperren

Und fertig ✅

Zuckerpuppe2000
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In App

Das ist bei meiner 12 - jährigen Tochter, vor ca. 5 Jahren, auch passiert! Bei jedem Update muss wieder neu gesperrt werden. Es war das iPad....Bin aus aus allen Wolken gefallen als die Kreditkartenabrechnung von über € 1000.- kam. Apple war da sehr kulant und hat anstandslos den ganzen Betrag zurück erstattet.

Klgfter
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wie wahr !

schwein ghabt ........ das da rauskommen is extraglück !

VH7F
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Mein Google Play Store kennt keine Kreditkartennummer

Habe ich noch nie gebraucht.

GustavoGans
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Mein Play Store kennt die Kreditkartennummer

schon. Damit wird die Kleine Zeitung App gebucht. Ist ja nicht gratis.

VH7F
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Bis jetzt komme ich mit wenig Gratisapps aus.

Apps verbrauchen nur unnötig Speicher am Telefon.

sakh2000
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Geht auch über Paypal

Da geht dann kein Kauf ohne 2-Faktor-Authentifizierung also Passwort UND SMS an ein Smartphone Ihrer Wahl. Dann braucht Google keine KK-Nummer und die Kids sind auch von Käufen ausgesperrt, sofern ein minderjähriges Kind überhaupt eine Bezahlmöglichkeit über Google Play braucht!