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Wegen Impftermin"Alte Menschen trauen sich tagelang nicht außer Haus"

Bürgermeister Harald Jannach zeigt auf: Über-80-Jährige, die nur einen Festnetz-Telefonanschluss haben, trauen sich nicht außer Haus. Aus Sorge, Anruf mit Corona-Impftermin zu versäumen. VP für Impfportal.

Viele alte Menschen haben nur einen Festnetz-Telefonanschluss und kein Handy
Viele alte Menschen haben nur einen Festnetz-Telefonanschluss und kein Handy © Begsteiger
 

An den acht Bezirksstellen der Österreichischen Gesundheitskasse erhielten am Wochenende 1800 hochaltrige Kärntnerinnen und Kärntner die Corona-Impfung. Die Ältesten kamen als erste dran, wurden Donnerstag bzw. Freitag telefonisch von der jeweiligen Gesundheitskasse über ihren Impftermin informiert. Im Ablauf in den Gesundheitskassenstellen verlief alles zur hohen Zufriedenheit der Geimpften, wie die vielen Rückmeldungen zeigen. Anders ist es für jene über 80-Jährigen, die sich bei ihrem Wohnsitz für eine Corona-Impfung angemeldet haben und jetzt warten, wann sie dran kommen. Bis alle geimpft sind, werde es Wochen dauern, hieß es bereits in der Vorwoche von Landesseite, als der Ablauf vorgestellt wurde.

Kommentare (10)
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VH7F
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Was für ein Impfportal haben die Wiener, OÖ usw.?

Erfindet jeder wieder was eigenes? Was sind das für Dilettanten?

Robinhood
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Dümmer geht es nicht

Mein Vater ist 87 und wurde jetzt geimpft. Meine Mutter mit 81 Jahren hat ihn zur Impfung gefahren, wurde aber nicht geimpft. Was ist das für eine Logik?

GordonKelz
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Ein einziges Desaster !

Gordon

hetore
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Impfstrategie

Kärnten - Kaisers Land - alles was mit Corona zu tun hat, geht in die Hose.
Der " Kaiser " ist ausschliesslich beschäftigt, die Regierung madig zu machen. Corona hin - Corona her. Wichtig wäre wohl, der Coronabekämpfung alles unterzuordnen, Gesundheit und Hilfe für unsere Bürger FIRST !
Damit ist nicht gemeint, dass einige Freunde bei der Impfung vorgezogen werden. Transparenz ist gefragt, nicht Parteipolitik und Freunderlwirtschaft.
Zumindest die Impflisten für die nächsten 2 Wochen müßten in den Gemeindeämtern aufliegen.

Hazel15
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Impfstrategie

Wenn ein Bürgermeister anscheinend damit überfordert ist, kann LH Kaiser wohl nichts dafür. Anscheinend funtioniert, dies in anderen Gemeinden sehr (so auch in unserer) Es ist ein rein organisatorisches Problem von Aufklärung und Erfassung, wer sich impfen lassen will, bis hin zur Benachrichtigung. (Erreichbarkeit). Gerade bei älteren gibt es auch eine Bezugsperson, die jederzeit erreichbar ist, in gut organisiereten Gemeinden ist das so üblich, das sie mit einbezogen werden und so eine verlässliche Verständigung stattfindet. Die Termine kommen nicht von LH Kaiser sondern von der ÖGK, die bekanntlich nicht mehr in roter Hand ist.
ÖGK Direktorium: Rainer Thomas - ÖVP, Alexander Hagenauer- SPÖ, Bernhard Wurzer - ÖVP, Georg Sima - FPÖ . ÖGK-Obmann Matthias Krenn FPÖ

Heike N.
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Warum werden eigentlich die Alten

Zuerst geimpft? Müssen die dringend zur Arbeit, Schule oder sonstwohin?

dude
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In China und Malaysia gibt es die Impfstrategie, liebe Heike,

... dass die Soldaten zuerst dran kommen, dann die jungen und erwerbsfähigen zwischen 19 und 59 Jahren und dann irgendwann die Alten ("die ohnehin nur eine Last für die Gesellschaft sind").
Wenn Ihnen diese Gesellschaftsordnung besser gefällt, sollten Sie dort hin gehen, liebe Heike! Mir gefällt unser Wertesystem weitaus besser!

GordonKelz
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Und da sage noch jemand, die Bürokratie

erschlage nicht jedes Fortkommen! Statt einer gibt es gleich 5 Stellen die sich mit dem gleichen Problem beschäftigen ...!?
Jeder Fortschritt wird " erwürgt " !
Gordon

ackern
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Asterix erobert Rom - das Haus , das Verrückte macht

Ist mir so eingefallen nach dem Lesen dieses Artikels! Sehenswert!!!!

erstdenkendannsprechen
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und im prinzip um nichts:

denn die betroffenen werden eh mehrmals kontaktiert...