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Zahlen steigen rasant18 Neuinfektionen an nur einem Tag in Kärnten

Rund 130 Personen sind derzeit in Kärnten offiziell mit dem Coronavirus infiziert. 15 davon müssen im Krankenhaus behandelt werden.

++ THEMENBILD ++ CORONAVIRUS-CLUSTER IN ST. WOLFGANG IM OBEROeSTERREICHISCHEN SALZKAMMERGUT
© KERSCHBAUMMAYR
 

Die Zahl der Corona-Infizierten in Kärnten steigt weiterhin rasant an. Alleine am heutigen Donnerstag sind 18 positive Tests hinzugekommen. 15 Personen müssen im Krankenhaus behandelt werden, zwei davon intensivmedizinisch. Ein Erkrankter konnte die Intensivstation heute verlassen. Die neuesten Erkrankungen ziehen sich über ganz Kärnten und betreffen Klagenfurt-Stadt (5), Klagenfurt-Land (2) , St. Veit (4), Spittal/Drau (1), Villach-Land (3), Wolfsberg (1) und Feldkirchen (2).

Kommentare (5)
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duerni
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Die "Zahlen" steigen rasant - 15 Personen sind im Krankenhaus .........

und wo haben sich diese Personen angesteckt? DAS sollte hinterfragen, bevor man solch einen reisserischen Titel in der Kleine Zeitung veröffentlicht.
Die 700 (siebenhundert!) Vollidioten in Krems verseuchen eine ganze Region - und "contact tracing" ist gar nicht möglich, weil die Namen dieser Personen nur zum Teil bekannt sind. Der Veranstalter dieser Hochzeit hat unverantwortlich gehandelt und muss rigoros bestraft werden. Er hat auch alle Folgekosten zu tragen, die sein unverantwortliches Handeln verursachte.
Wenn sich Leute - egal in welchem Lokal - ohne Schutzmaske zu nahe kommen und damit zu potentiellen Virusverbreitern werden, sind sie rigoros zu bestrafen - von "zivilen Polizisten"!
DAS spricht sich "in Zeiten wie diesen" rasch herum!

jwind
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Hermagor...

....hat erstmals seit März wieder einen Corona-Fall jetzt am Abend!

Quack9020
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Um nicht in Quarantäne zu müssen wird

...viel gelogen.

Beispiel die jungen KAC Spieler. Die hatten viele Kontakte, aber geben es nicht zu und die Kollegen sagen, sie waren an dem Tag nicht beim Training und nicht auf der Haus Party und es gab keinen Kontakt.

Das zieht sich jetzt durch Borg und Bachmann. Und wenn man in die Innenstadt schaut, Herrengasse in Klagenfurt. Da ist in den Lokalen mehr los, als an einem super Samstag vor Corona.

Und es wird fest Shisha geraucht und eng gestanden.

Was muss passieren, dass es in die Köpfe der Leute reingeht, dass es in unserer Hand liegt, wie der Herbst und Winter wird.

Lock down 2 braucht keiner, überlebt kein Unternehmen.

christakind71
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Vollkommen richtig...

...ich gebe Ihnen komplett Recht - das Contact Tracing beruht auf den Aussagen des Infizierten und wenn der / die jemanden vor der Quarantäne bewahren will (warum auch immer), wird diese Person einfach nicht angegeben. Oder man war nicht dort, wo man eigentlich doch war (siehe KAC-Spieler). Für intensive Recherchen sprich Rückfragen im Umfeld von Infizierten reichen die Kapazitäten bei weitem nicht.
Blöderweise wird durch solche Aktionen vergessen, dass man ja wirklich jemanden hätte anstecken können (auch wenn man nicht der Meinung ist - aber das bitte den Medizinern überlassen) und diese Person dann infiziös ist usw.
Durch derartige Aktionen ist es kein Wunder, dass wir derart hohe Zahlen an infizierten Personen in relativ kurzer Zeit produziert haben - siehe z.B. auch die Hochzeit in NÖ mit 700 Personen, die ebenfalls laut KlZ beim Contact Tracing geschwindelt haben...
P.S.: Es gibt auch das Gegenteil, dass Personen beim Contact Tracing als "direkte" Kontakte genannt wurden, die der infizierten Person aber nie weiter als 3m nahe gekommen sind, nicht im gleichen Büroraum sitzen etc., aber trotzdem - es wird ja der infizierten Person geglaubt - auch nach negativem Test 10 Tage in Zwangsquarantäne müssen - so kann man natürlich (wenn vlt. nicht mit Absicht) Betriebe auch schädigen...

ModellR2d2
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in anderen Ländern wie Italien

wurden und wird für das Contact Tracing Personendaten schon vorsorglich bei Veranstaltungen, Strand- oder Lokalbesuchen erhoben. Dort hat man verstanden, dass dies zum eigenen Schutz , Schutz von Angehörigen und generellem Schutz ist. Es reicht oft nur der Vornahme und die Tel. Nr. das es funktioniert.

Leider wurden bei uns solche Vorsorgemaßnahmen missbilligt, verpönt und politisch als unangemessenen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte eingeordnet. Man erinnere sich nur die Aufregung über die Rotkreuz App. Und alles nur politisch motiviert. Anstelle gemeinsam dieses Bewusstsein zu schaffen, wie wichtig diese kleinen Maßnahmen sein können. Am Ende der Geschichte stehen Menschen, der Leben davon abhängt. Soweit reicht leider das kollektive Gewissen nicht. Gemeinsam hätten unsere Politiker dieses Bewusstsein schaffen können, es war aber Parteipolitik wichtiger als die zu erwartende Entwicklung aufgrund der Faktenlage.