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Der GastwirtAref Omar: „Vom Kaffeehaus ins Gefängnis“

Aref Omar aus Aleppo in Syrien floh 40 Tage zu Fuß. Heute hat er ein Lokal in Klagenfurt und bastelt an einer neuen Existenz. Früher hatte er eine Baufirma und war wohlhabend.

Aref Omar aus Aleppo mit Gattin Narouz Shahin und Sohn Garo
Aref Omar aus Aleppo mit Gattin Narouz Shahin und Sohn Garo © KK
 

Es war in Wien, am 19. Mai 2015, um 13 Uhr.“ Aref Omar weiß auf die Minute genau, wann er – nach 40-tägigem Fußmarsch mit einem Freund von der Türkei über Griechenland, Mazedonien, Serbien und Ungarn – in Österreich ankam und in einem Lokal einen Kaffee trinken wollte. „Weil wir Arabisch sprachen, kam die Polizei und nahm uns fest. Unsere Fingerabdrücke wurden genommen und bis wir in Traiskirchen ankamen, waren wir eingesperrt.“ Nach wenigen Tagen wurde er mit dem Bus nach Weitensfeld im Gurktal gebracht, wo er über ein Jahr in einer privat geführten Unterkunft für Asylwerber blieb.

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