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Gesetzesänderung geplantJagdvergabe scheitert in Kärnten oft an Verwandten

Weil es immer weniger Bauern gibt, wird es in Kärnten immer schwerer, Jagdverwaltungsbeiräte zu finden, die nicht mit Jägern verwandt und somit befangen sind. Jetzt will das Land die Befangenheitsklausel im Jagdgesetz ändern.

Auf der Suche nach Jagdverwaltungsbeiräten: Strenge Befangenheitsklausel in Kombination mit dem Rückgang an Bauern macht es immer schwerer, dieses Gremium in Kärnten zu besetzen (Symbolfoto)
Auf der Suche nach Jagdverwaltungsbeiräten: Strenge Befangenheitsklausel in Kombination mit dem Rückgang an Bauern macht es immer schwerer, dieses Gremium in Kärnten zu besetzen (Symbolfoto) © APA/Barbara Gindl
 

In Kärnten findet derzeit die Jagdgebietsfeststellung für die nächsten zehn Jahre statt. Im Zuge dessen müssen auch die Jagdverwaltungsbeiräte neu besetzt werden. Doch das ist nicht so einfach. „Es gibt immer weniger Bauern. Dadurch wird die Besetzung schwieriger“, sagt Landesjägermeister Walter Brunner. Wegen enger Verwandtschaftsverhältnisse zwischen Jägern und Grundbesitzern vor allem in kleinen Gemeinden sind Beiräte bei immer mehr Beschlüssen befangen. Das Land will daher noch im Juli das Gesetz ändern.

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