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Gasexplosion in Ferlacher WerkVorgesetzte und Firma Glock sehen Schuld bei Todesopfer

Nach einer tödlichen Explosion im Ferlacher Glock-Werk bekennen sich die drei Angeklagten unschuldig. Das Todesopfer soll ohne Auftrag Experimente mit Knallgas durchgeführt haben.

Die drei Angeklagten werden am Donnerstag von Richter Manfred Herrnhofer einvernommen
Die drei Angeklagten werden am Donnerstag von Richter Manfred Herrnhofer einvernommen © Eggenberger
 

Im März des Vorjahres hat sich im Glock-Werk in Ferlach ein schwerer Arbeitsunfall ereignet. Zwei Personen wurden von umherfliegenden Metallteilen getroffen. Der Leiter des Fuhrparks ist noch an der Unfallstelle verblutet. Ein damals 26-jähriger Mitarbeiter wurde schwer verletzt. Der damalige, 37-jährige Geschäftsführer der Firma Glock Technology, ein weiterer Geschäftsführer in gleich vier Unternehmen des Glock-Universums (60) und ein Betriebsleiter (36) sind wegen grob fahrlässiger Tötung und schwerer Körperverletzung angeklagt. Alle drei bekannten sich bei ihrer Einvernahme durch Richter Manfred Herrnhofer nicht schuldig. Passiert ist das Unglück bei Brennversuchen mit einem Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch (Knallgas).

Kommentare (4)

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tecmen15
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Verantwortung

Ich finde den Vergleich komisch mit dem Campinggriller, natürlich mache ich den Hersteller verantwortlich, wenn ein Campinggriller explodiert?

amse84ik
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Sie Obergescheiter..

Und Sie glauben wohl nicht im Ernst das sie jemals eine Info von Glock bekommen um was es da geht (ging) ICH weiss worüber ich schreibe....

tecmen15
14
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Warum und wieso?

Warum schafft es die KLZ nicht einmal Recherche bzw. richtigen Journalismus zu betreiben?
Warum wird hier an Wasserstoff Tanks gearbeitet, wenn man eigentlich Handfeuerwaffen herstellt?

Will Glock etwa in die Wasserstoff Technik für Autos einsteigen? Nicht immer nur berichten, das können andere besser und billige, die Leute wollen neue Informationen und Dinge die man nicht überall liest.

Zum Artikel: Schande für die Mitarbeiter die einen alten Kollegen jetzt so hängen lassen, das hat er sich sicher nicht verdient.

wjs13
3
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Die ersten beiden Absätze sind berechtigt

Habe mich das auch gefragt, aber da die Firma nicht angeklagt ist, war das wohl ein Alleingang der Beteiligten.
Absatz 3 lassen Sie besser das Gericht entscheiden.