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Kuh-Urteil rechtskräftig „Er wollte wissen, warum seine Frau sterben musste“

Das Urteil nach der tödlichen Kuhattacke ist rechtskräftig. Der Klagenfurter Anwalt Michael Hirm vertrat die Hinterbliebenen in dem Prozess. Über Stimmungsmache, Zweifel und Aufklärung.

Anwalt Michael Hirm mit einem Teil der Akten
Anwalt Michael Hirm mit einem Teil der Akten © KLZ/Weichselbraun
 

Das sogenannte Kuh-Urteil ist nun rechtskräftig. Sie haben dabei die Familie der deutschen Urlauberin vertreten, die bei der Kuhattacke getötet wurde. Laut Höchstgericht muss der Bauer haften und den Hinterbliebenen Schmerzensgeld zahlen. Die Wanderin trifft ein Mitverschulden von 50 Prozent. Was sagen Sie zu dem Urteil?
MICHAEL HIRM: Es ist eine Einzelfallentscheidung und eine salomonische Lösung. Das Urteil hat aus meiner Sicht ein bisschen einen bitteren Beigeschmack wegen der Verschuldensgewichtung. Denn die 45-jährige Frau ist mit dem Hund an der Leine auf einem Weg gegangen und nicht – wie in vielen Medien falsch kolportiert – mitten durch die Weide. Sie war auf einem öffentlichen Wanderweg, neben dem Weg stand eine Kuh, der Rest der Herde war weiter weg. Dann wurde die Frau von hinten attackiert und zu Tode getrampelt. Der Oberste Gerichtshof gibt ihr dafür die halbe Schuld an dem Vorfall, das ist zu akzeptieren.

Kommentare (9)

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limbo17
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Recht haben heißt speziell bei uns

in Österreich noch lange nicht Recht bekommen!
Die kriechen doch alle vorm Tourismus!
Der Mitterer hatte schon Recht mit seiner Piefke Saga!
Leider sind wir schon im Teil 3!

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limbo17
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Na der Herr Anwalt ist ja nun in den Medien!

Was aus unseren Bauern wird ist wieder jedem egal!
Dieses Urteil ist eine Frechheit!
Diese Touristen gehören von jeder Alm verbannt und ausgeschlossen!
Ich hoffe jeder Almlandwirt sperrt seine Almen für die Öffentlichkeit!
Da wird der Herr Anwalt viel mit Besitzstörung zu tun haben!
Aber ihm wird s egal sein! Hauptsache Ruhm und Geld!

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Eisapfel00
3
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Urteil

Die Bauer sollen ihre Almen für Wanderer sperren-und aus!
Ich hab auf der Alm schon viel gesehen-na servus.

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tubaman58
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Gerechtigkeit?

Rechtssprechung ist oft sehr unverständlich, weil Gerechtigkeit liegt im Auge des Betrachters.

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rahuder
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Bauern weden umdenken

Die Folgen dieses Urteils könnten für den Fremdenberkehr trastisch enden; und zwar dann, wenn die Grundeigentümer ihre Wege für Wanderer nicht mehr frei geben, was nach diesen Fall sehr warscheinlich sein wird. Es ist sicher tragisch für die Familie, aber eine Eigenverantwortung wird immer bleiben. Vorsicht bei Rindern sollte es immer geben. ich hätte meinen Hund nicht an der Leine geführt, dann wäre es zu diesen Vorfall nicht gekommen...

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wildkraut
19
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Öffentlicher Wanderweg

Wer schickt die Wanderer dort hin? Wer setzt die Markierungen? Warum muss der Markierer nicht darauf achten, dass ein sicheres Begehen möglich ist?

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limbo17
2
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Jeder der sich dort

Bewegt hat eine Eigenverantwortung!
Was kommt als nächstes?
Ich habe mir an einem Stein das Knie aufgeschlagen! Wer zahlt mir Schmerzensgeld denn ich konnte doch nicht wissen das ein Stein mich verletzen kann!
Amerika lässt grüßen!
Traurig aber wahr!
Wege zu und gut ist es!

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Naturfreund007
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Kuhangriff

Ich habe auch noch keine Kuh gesehen die mich heimlich und unsichtbar von hinten angreift

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Pelikan22
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Der erste Bauer hat seinen Weg gesperrt!

Recht hat er! Man kann ja trotz Zaun nicht ausschließen, dass was passiert. Vor allem nicht, wenn jemand einen Hund mithat. Hunde kann man anscheinend nicht verbieten!

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