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Probleme durch Corona Ohne Erntehelfer aus dem Ausland steht die Arbeit still

Betriebe sind auch in Corona-Zeiten auf Erntehelfer aus dem Ausland angewiesen. Heimische Kräfte sind für die harte Arbeit kaum zu finden.

Erntehelfer aus Rumaenien - Spargel Spargelernte - Josef Matschnig Ebenthal April 2020
Obst- und Gemüsebauer Josef Matschnig mit seinen beiden Helfern aus Rumänien © Traussnig
 

Kurz vor dem Ausbruch der Corona-Krise in Österreich haben sich Daniel und Romeo noch schnell ins Auto gesetzt. Von Rumänien sind sie den weiten Weg bis nach Ebenthal gefahren. Obst- und Gemüsebauer Josef Matschnig hat früh genug reagiert und konnte noch Arbeitskräfte ins Land holen. Gäbe es Daniel und Romeo nicht, man müsste sie wohl erfinden. „Der Spargel würde am Feld stehen bleiben und den Verkauf könnten wir so gut wie einstellen“, sagt Matschnig.

Kommentare (11)

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Morioka
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Die 5. Option

Wenn sich keine Hilfskräfte in ausreichender Anzahl finden, Asylwerber nicht 'erreicht' werden können, einheimische Arbeitslose zu teuer sind, und Erntehelfer aus dem Ausland eingeflogen werden müssten, käme als 5. Option auch die Anschaffung eines Spargel Vollernters in Betracht. Die Kosten sind hoch: ~600.000 Euro für einen Sparter von Cerescon, und ein Kirpy von ai-solution.de wird auch nicht viel billiger sein;

Morioka
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Add.

Die Anschaffung würde sich jedenfalls in der Hinsicht lohnen, dass damit ca. 70 Erntehelfer ersetzt werden können, die diese Knochen-Arbeit händisch verrichten müssen, dafür aber keinen nicht auch nur annähernd fairen Lohn erhalten. (Ausreden dafür: Aber 'die Konsumenten' wollen doch nicht mehr für Produkt {x, y, z} zahlen, also können 'wir' auch keinen fairen Lohn zahlen, gelten nicht!)

Guccighost
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Sorry auf den Feldern verfaulen die Erdbeeren und die Asylanten

teilt man nicht zum arbeiten ein.
das ist ein Wahnsinn

Guccighost
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wie man unschwer auf Fotos erkennen kann

haben wir viel junge kräftige Asylanten warum werden sie nicht
aufs Feld geschickt?

Pollheim
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Warum...

... schicken wir nicht die ganzen Arbeitslosen auf‘s Feld,die immer gerufen haben, dass die bösen Ausländer ihnen den Job wegnehmen? Diese sinnlose Hetze gegen bestimmte Personengruppen werde ich nie verstehen.

Guccighost
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welchen Job nimmt ein Ausländer einen Arbeitslosen weg

du glaubst ja wohl selber nicht das ein Österreicher putzen abwaschen oder als Küchenhilfe arbeiten geht.
wenn er beim nix tun auch Geld bekommt.
Für dich ist arbeiten Hetzte oder was.

Schauplatz
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Zur Info!

Sie dürfen auf Grund der gesetzlichen Richtlinien nicht arbeiten!!

Guccighost
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asylberechtigte davon haben wir ca. 30.000

ohne Job dürfen arbeiten wenn sie wollen.

crawler
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Schade

das bei der ganzen Debatte niemals die Lebensmittelkonzerne zur Sprache kommen, die mit ihrer Preisdrückerei die Löhne der Arbeiter in den Keller drücken. Ist genauso wie mit der Milch. Der Bauer hat die Arbeit, muss Löhne bezahlen und gleichzeitig auch schon Aussaat für das nächste Jahr. Da sind Ernteausfälle garnicht berücksichtigt. Sollte er mit dem Preisangebot der Konzerne nicht zufrieden ist, kann er die ganze Ernte auf den Müll werfen. Wenn man rechnet was die Bauern bekommen und was der Preis in den Läden ist, hat sich doch jemand eine goldene Nase verdient. Sicher werden diese Konzerne im Verhältnis auch eine weitaus grössere "Corona-" Ausfallsförderung bekommen (haben), das ja sie es sind die die Bevölkerung sozusagen ernährt.

martinx.x
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es gibt si viele Arbeitslose,

die sollte man halt dazu zwingen, auch harte Arbeit anzunehmen, sonst gibt's kein Geld vom AMS, so einfach wäre das.

Schauplatz
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Gehen Sie mit gutem Beispiel voran

Falls Sie einen Arbeitslosen in Ihrem Familien- und Bekanntenkreis haben, dann sprechen Sie ihn an. Aber immer diese Hetze und Empfehlungen gegen MitbürgerInnen, Arbeitslose und auch Asylanten sind unerträglich. Und zur Info ich arbeite und würde diese schwere Tätigkeit nicht anderen zumuten. Essen darf nichts kosten, diese Tätigkeiten daher unter bezahlt und davon können Österreicher nicht leben.