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Keine UntreueStaatsanwalt stellt Ermittlungen gegen FPÖ-Klubobmann ein

Politiker und Anwalt Christian Leyroutz war 2013 Berater der Stadtwerke Klagenfurt. Dafür soll er um 100.000 Euro zu viel Honorar bekommen haben. Ermittler sahen diese Vorwürfe aber nicht bestätigt.

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Christian Leyroutz hat die Vorwürfe gegen ihn stets zurückgewiesen
Christian Leyroutz hat die Vorwürfe gegen ihn stets zurückgewiesen © Weichselbraun
 

Die Beratertätigkeit wurde erst drei Jahre nach ihrem Ende öffentlich bekannt. Seit 2016 beschäftigt das „Projekt Adler“ - so der Codename des Vorhabens – auch die Justiz. Nach einer Anzeige hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gegen den Anwalt und geschäftsführenden FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz ermittelt. Es bestand der Vorwurf der Untreue und der Geschenkannahme. Das hat sich nicht bestätigt. Die WKStA hat ihre Ermittlungen gegen Leyroutz und einen ehemaligen Stadtwerke-Vorstandsdirektor eingestellt.

Kommentare (8)

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47er
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Oftmals glaube ich, ich lese einen Korruptionsbericht aus den Visegard-Staaten.

Ohnmächtig soll man zuschauen, wie gewisse Leute mit fremden Bürgereigentum umgehen, unter sich die fettesten Brocken aufteilen und niemand will etwas dagegen tun. Und heute, weil doch die einstige Elite momentan nicht mehr viel zu sagen hat, wird jede Kleinigkeit auf den grossen Pranger gestellt. Leider sind auch die anderen Parteien nicht besonders vertrauenswürdig, vielleicht nächtesmal zumindest das kleinste Übel wählen.

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Bond
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Kein Zusammenhang

Ein von der Politik nominierter Aufsichtsrats-Chef bekommt von seinem Unternehmen einen Beratervertrag um einen Deal auszuhandeln.
Auf seiner Schlussabrechnung über 130.000 Euro (!) befindet sich laut Medienberichten ein Geschäftsessen zu zweit um 20.000 Euro (???).
Freigegen wird das 130.000 Euro-Honorar vom Direktor des Unternehmens.
Der Dienstvertrag des Direktors wird am Tag der Freigabe vom Aufsichtsrat unter dessen Chef verlängert.
Kein Zusammenhang!

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GordonKelz
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DER WAHNSINN...

...hat Methode.....
Gordon Kelz

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cathesianus
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Untreue...

Treu sind die alle wohl nur ihrer mehr als gestrigen Einstellung!!

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archiv
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Ermittler sahen diese Vorwürfe aber nicht bestätigt.


SUPER, die Entscheidung der Ermittler WKStA in Kärnten.

Hoffentlich gibt es bald "Akteneinsicht" ........

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CuiBono
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Nur mehr teilweise Zwangskunde

bin ich bei den StW/EKG.

Nämlich für das Wasser und die Strom-Netzkosten.
Weil für die reine elektrische Energie habe ich mir schon vor Jahren einen anderen wesentlich günstigeren Lieferanten gesucht.

Ich hab übrigens ein Problem damit, dass ein im Besitz der Klagenfurter Bevölkerung stehender quasi monopolistischer Versorgungsbetrieb

a) als Aktiengesellschaft geführt wird, dessen Vorstände lt. Gesetz zu eigenständigem Handeln verpflichtet sind, aber nichtsdestotrotz politisch mit - wie wir aus Erfahrung wissen - ganz besonderen "Koriphäen" besetzt wurden/werden

b) auftritt als gewinnorientierte Privatfirma mit jeder Menge dämlicher Werbung und damit

c) als Sponsor bei Sportvereinen auftaucht, als hätte es dieser Monopolist mit seinen grossteils Zwangskunden notwendig, in einem freien Markt gegen geradezu übermächtige Konkurrenz zu bestehen.

WAS läuft hier also (wieder einmal) falsch in diesem Klagendorf?

Wie immer, Fragen über Fragen und keine Antworten.

Es mögen die Klagendorfer Wähler doch bitte bei der nächsten Gemeinderatswahl ihr möglicherweise leider ziemlich verkümmert erscheinendes politisches Resthirn aktivieren und eine für die Zukunft dieser einst liebenswerten aber konsequent zu einem Provinzkaff herunter administrierten LH-Stadt konstruktiven Zukunftsentscheidung an der Wahlurne treffen.

Hin und wieder ist ein Ende mit Schrecken der bekannten Alternative vor zu ziehen.
Wählt alles, nur nicht Rot-Schwarz-Blau und leider muss ich sagen - auch Grün.

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CuiBono
3
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Fortsetzung

Gebt diesen etablierten Altparteien keine Stimme mehr.
Keine Gelegenheit, ihre Bäumchen-wechsel-dich Spielchen weiter fort zu setzen.
Auf Kosten der Bürger, auf Kosten der Zukunft dieser Stadt.

Kaum Stimmen für das Establishment bedeutet das Ende dieses altparteienübergreifenden - geradezu selbstverständlichen - Korruptions- und Koalitionsspielchen, das seit Jahrzehnten betrieben wird.
Die Legitimation dafür wäre plötzlich weg und neue, hoffentlich vertrauensvollere Köpfe tauchten auf.

OK - man wird ja wohl noch träumen dürfen.

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Bond
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Unfassbar

Was ist bloß mit dieser Staatsanwaltschaft los? Die Birnbacher Anklage lässt sie verjähren, Leyroutz mit dem 20.000 Euro Abendessen war korrekt, ich fass es nicht..!

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