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"For Forest"Pippi Langstrumpf und der Wald im Wörthersee Stadion

Online-Petition gegen Kunstprojekt "For Forest" in Klagenfurt hat bereits mehr als 3100 Unterstützer. Landessportdirektor Arno Arthofer kritisiert die Kritiker und fühlt sich an Pippi Langstrumpf erinnert.

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Herbert Waldner (links), ein Hauptsponsor des Waldprojektes, und "For Forest"-Initiator Klaus Littmann
Herbert Waldner (links), ein Hauptsponsor des Waldprojektes, und "For Forest"-Initiator Klaus Littmann © Weichselbraun
 

Sport gegen Kunst. Das Match, das eigentlich keiner haben wollte, wird nun doch geführt. Zwischen Befürwortern und Gegnern von „For Forest“. Das Kunstprojekt nach Plänen von Klaus Littmann findet im September und Oktober im Wörthersee Stadion statt. Dorthin werden dafür 300 Bäume verpflanzt. Das wurde von der Klagenfurter Stadtregierung im März 2017 beschlossen und im vergangenen Herbst vertraglich fixiert.

Kommentare (12)

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Horstreinhard
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Vielleicht sollte man den Wald einfach stehen lassen

😉

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tturbo
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Ich wünsche dem WAC attraktive Gegner

Wer gestern im Stadion war, musste auf die gähnende Leere im Westen schauen. Für die TV Bilder war es sicher gut. Aber nicht einmal die Nationalmannschaft mobilisiert bei einem Qualifikationsspiel 30.000 Leute in Kärnten.

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3738064Gas
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So schaut es aus..

Kein wirkliches Interesse an Fussball in Klagenfurt und eigentlich auch nicht im Lavantal.
Wie ist es sonst zu erklären, dass das ach so wichtige gestrige Länderspiel in Klagenfurt nicht annähernd ausverkauft war?
Wie ist es sonst zu erklären, dass der WAC einen mehr als bescheidenen Zuschauerschnitt in Wolfsberg aufzuweisen hat?

Und plötzlich soll alles anders sein?
Ein Stadion soll plötzlich auf Jahre für einen Verein freigehalten werden, dessen Präsident sonst die Klagenfurter eher links liegen gelassen hat?

Sicher nicht.

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Avro
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Preisgestaltung

56€ Ost Oberrang z.b.
Billigste Karte 30€
Zwei relativ gute Argumente warum es nicht ausverkauft war.
Abgesehen davon das Slowenien auch kein Kracher ist....

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CuiBono
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Klagendorf ist anders

Merkt's Euch das endlich!

Und denkt's daran bei der nächsten GR-Wahl, wohl im März 2021. Ist ja nicht mehr lang dahin.

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wahrheitverpflichtet
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schön!

was soll den das heißen warten wir ab bis zur nächsten gr Wahl?
DIE BÜRGERMEISTERIN UND IHR TEAM haben aus den Selbstbedienungsladen der FPÖ mit jahrelangen schulden stand ein positiven Haushalt erarbeitet! DIE KULTUR IN DER LANDESHAUPTSTADT blüht auch wieder auf KLAGENFURT WAR IMMER EINE Stadt der Künste bzw des sozialen zusammen Haltes bis die FPÖ politisch alles zerstörte Gott behüte uns vor der Rückkehr zu den rechtsradikalen nationalen! WAS DEN WAc ANBELANGT DEREN PRÄSIDENT ist ein pleite Kandidat der soll mit seinen verein dort bleiben wo er ist in Klagenfurt wirt es eh bald wieder erstklassig mit der Austria die deutschen sind mir 100 mal lieber mit ihren Konzept und deren Umsetzung als der möchte gern Präsident des wac er kann ja die FPÖ Leute mit ins Lavanttal nehmen dort gibt es noch viele rechts denkende...................

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Schauplatz
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Ja, auf keinen Fall FPÖ wählen

Wer wieder besseres Wissen ständig hetzt, ist für den Gemeinderat nicht geeignet.

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ww100
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Wald

Vorweg, ich scher mich als Ex Lavanttaler weder um den WAC, noch um Fussball allgemein. Und wenn es einen Vertrag mit den Verantwortlichen dieses Kunstprojektes gibt, dann ist dieser einzuhalten.

Der Wald selbst dient zur Erholung, dazu gibts auch was im Gesetz. Das hirnrissige an der Sache ist aber dass wir den Wald eigentlich vor der Haustüre haben. Ich weiß schon, „Der Kunst ihre Freiheit“ usw., aber das Projekt ist einfach idiotisch.

Gehts in den Wald, und net in a idiotisch umfunktioniertes Stadion.

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vilmaheinrich
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Wenn das Volk über Kunst entscheidet

gibt es nur noch Andrea Berg, Kärntner Chöre, Heide von der Alm und Kinderzeichnungen. Geschnitzte Hergottswinkel, Almkirchtag und Fressveranstaltungen. Ach ja, und tröge Fussballspiele. Das sind sie nämlich. Gurkentruppen stehen sich gegenseitig im Weg, beschimpfen den Schiedsrichter und gewinnen tun immer die „Ausländer“. Dass der Zufall dem WAC soviel Glück beschied, finde ich toll. Es spricht nichts dagegen dass die Spitzenkicker in Graz, Wien oder Linz spielen. Ausser der dumpe Regionalnationalismus der Kärntner.

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joe1406
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Was Kunst ist

steht meist erst nach 100 Jahren einigermaßen objektiv fest. Was das "Volk" aktuell denkt ist und war schon immer egal. Und das ist auch gut so. Diskriminierend - und auf alle Fälle keine Kunst - ist es aber Menschen so "einzuteilen" wie sie es tun. Es gibt sicher auch "böse Menschen" die Wagner verehren oder verehrt haben. Einen kenne ich da ganz sicher. Und Wagner ist objektiv Kunst - auch 2019 noch.

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joe1406
4
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Arno Arthofer muss ich

in einem Punkt recht geben. Hätte der WAC wirklich so viele "echte Fans", würde es in der Lavanttal Arena auch mehr Zuschauer geben. Da heulen natürlich auch viele FPÖ-Kämpfer mit, denen Fußball ansonsten mehr als egal ist. Ansonsten rächt sich aber wieder einmal die Tatsache, dass Politiker sehr viel von Mitsprache der Bürger reden, aber wenn es mal wirklich ein heißes Thema gibt, wird drüber gefahren und der Steuerzahler vor vollendete Tatsachen gestellt. Deswegen gefällt mir der Gegnwind aktuell sehr - speziell wenn er von Kärntner Fußballfans und Bürgern und nicht von der FPÖ kommt. Wir haben ja schon erlebt wie Parteipolitik den Fußball als Bühne missbraucht hat. Die Bühne - das Wörthersee Stadion - ist aber trotzdem das einzige das noch aus dieser unseligen Epoche steht - und zig Milliarden wurden nebenbei mit Hypo & Co. verpulvert.

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gintonicmiteis
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Nein, Herr Arthofer, da muss man Ihnen widersprechen

Also oberster Sportbeamter dieses Landes ist man natürlich auf das Wohlwollen der derzeitigen Regierungspartei aus, aber bei aller Freundschaft muss man doch sagen: Den "Pippi Langstrumpf" hat in dieser Angelegenheit die SPÖ-Bürgermeisterin gemacht, die ohne Zustimmung der Bevölkerung in bis heute geheimen Abmachungen das Stadion quasi verschenkt hat!
Dass von Anfang an der Großteil der Bevölkerung dieses Projekt abgelehnt hat (wie übrigens -zig andere Städte schon zuvor) und sich die Skepsis auch bewahrheitet hat (wobei das schlimmste uns wohl noch bevor steht), zeigt uns nur wieder die unendliche Präpotenz der politisch Agierenden und wie sie über die Bevölkerung drüberfahren. Abgesehen davon, dass diese "Verträge" offensichtlich dem sportlichen und wirtschaftlichen Interessen dieser Stadt stark widersprechen. Und das sage ich als Fußball-Uninteressierter.

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