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Freispruch für FischerKöderfisch beschäftigte Justiz

Ein Kärntner (56) soll ein Rotauge rund zwei Stunden als Lebendköder verwendet haben, um in der Drau einen Hecht zu fangen. Er wurde wegen Tierquälerei angeklagt und freigesprochen. Nicht rechtskräftig.

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Ein Fischer musste sich am Dienstag am Landesgericht Klagenfurt verantworten © APA/BARBARA GINDL
 

Ein rund zehn Zentimeter großes Rotauge beschäftigte Dienstagvormittag das Landesgericht Klagenfurt. Einem 56-jährigen Mann aus Kühnsdorf wurde vorgeworfen, den kleinen Fisch unnötig Qualen zugefügt zu haben, indem er ihn gute zwei Stunden in der Drau als Lebendköder verwendet hatte. Die Staatsanwaltschaft klagte den Kärntner wegen Tierquälerei an. "Was wollten Sie eigentlich fangen?", fragte Richter Matthias Polak. "Einen Hecht", sagte der 57-Jährige, der seit mehr als 30 Jahren an der Drau fischt.

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