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WetterSkigebiete müssen mit dem Beschneien der Pisten noch warten

Das Wetter hinkt der Zeit um einen Monat hinterher. Die Wärme hält noch mindestens zehn Tage lang an. Minusgrade für Kunstschnee fehlen.

Die Schneekanonen müssen noch auf ihren Einsatz warten © Gebeneter
 

Es wird und wird nicht kalt. Das ändert sich auch in den kommenden zehn Tagen nicht – mindestens. Weiterhin kommt warme Luft über das Mittelmeer zu uns. „Es kündigt sich keine nachhaltige Kälteluft an. Teilweise sind wir bis zu sieben Grad über dem Durchschnitt. Für so einen langen Zeitraum ist das schon außergewöhnlich“, sagt ZAMG-Meteorologe Gerhard Hohenwarter. Das Wetter hinkt der Zeit bis zu einem Monat hinterher.

Für das Wochenende kündigt sich sogar ein neuer milder Höhepunkt an. Durch den föhnigen Südwind können sich in Oberkärnten Temperaturen von 17 Grad ausgehen. Nördlich der Alpen sind sogar 20 Grad möglich. „Das sind Temperaturen, bei denen man auch im Oktober von einem warmen Tag sprechen würde“, sagt Hohenwarter.

Frost hat es bisher auch in den Nachtstunden keinen gegeben. Die bisher kälteste Herbstnacht erlebte Kärnten mit null Grad bereits am 26. September.
Ungewöhnlich warm für Mitte November sind auch die Kärntner Seen. Am Wörthersee und Hafnersee werden noch immer 14 Grad gemessen. Ossiacher See und Keutschacher See kommen auf 13 Grad. 

Vorbereitungen müssen warten

Dass die Temperaturen weiter nicht unter den Gefrierpunkt fallen wollen, sorgt in den Skigebieten bereits für erste Verzögerungen bei der Saisonvorbereitung. „Wenn es möglich wäre, dann würden wir die Pisten jetzt schon beschneien. Bisher ist es sich aber noch jedes Jahr ausgegangen“, beruhigt Gerhard Eschig, Geschäftsführer der Fachgruppe Seilbahnen der Wirtschaftskammer.

Für Anfang Dezember ist in den meisten Skigebieten der Saisonstart geplant. Der Termin sei aktuell aber noch nicht in Gefahr. „Im Erstfall reichen wenige Tage aus, um mit dem Kompaktschnee zumindest ein bis zwei Pisten fertig zu bekommen. Das werden die Betreiber auch schaffen“, sagt Eschig.

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