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Wieder frei

Straßenmeister schafften auf Loiblstraße kleines Wunder

Vom Unwetter besonders stark betroffen waren das Loibltal und Klagenfurt-Land. Die Loiblstraße ist inzwischen wieder passierbar. Suchaktion in der Tscheppaschlucht eingestellt. Sauerstoffflasche zu Kind gebracht.

© Markus Traussnig
 

Das Tief "Finni" entfaltete Montag am frühen Abend mehr zerstörerische Kraft als erwartet. Kurz nach 17 Uhr ging es im Glantal los. Gut zehn Minuten lang fielen dort Hagelkörner, die Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern hatten.

Im Minutentakt langten dann in der Landesalarm- und Warnzentrale Notrufe ein. Binnen zwei Stunden gab es 70 Einsätze für die Kärntner Feuerwehren. Es standen zirka 250 Mann vor allem in den Bezirken Klagenfurt-Land und Völkermarkt im Einsatz. Es gab mehrere Einsätze nach Blitzschlägen mit kleineren Bränden, die aber alle bereits kurz darauf gelöscht waren.

Besonders schlimm erwischte es das Loibltal. Auf die Loiblpass Bundesstraße gingen mehrere Muren nieder, teilweise soll sie sogar weggerissen worden sein. Die beliebte Route nach Slowenien ist inzwischen wieder passierbar. Die Einsatzkräfte und Straßenmeister haben die ganze Nacht gearbeitet. um die wieder befahrbar zu machen. 100 Lkw-Ladungen Geröll wurden weggeschafft.

Unwetter in Kärnten: Aufräumarbeiten

Vom Unwetter besonders stark betroffen waren am Montag das Loibltal und Klagenfurt-Land.

Markus Traussnig

Die Loiblstraße war zunächst gesperrt, ist aber inzwischen wieder passierbar.

Markus Traussnig

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Markus Traussnig
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KK/Alex Golavcnik
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Landesgeologe Jochen Schlamberger war heute Vormittag auf Erkundungsflug unterwegs - auf der Suche nach Verklausungen und Rissen in den Hängen und Geröll sowie Schutt in den Gräben.

Foto © Markus Sebestyen

Wellersdorfer Landesstraße überflutet

Auf den Serpentinen der Wellersdorfer Landesstraße (L106) in der Gemeinde Ludmannsdorf entstanden durch mehrere Murenabgänge am Montag erheblicher Schäden an der Fahrbahn. Die Freiwilligen Feuerwehren Wellersdorf, Ludmannsdorf, Köttmannsdorf und Feistritz im Rosental standen im Einsatz.

Südkärnten: Aufräumarbeiten der Feuerwehren

Auf den Serpentinen (L106 Wellersdorfer Landesstraße) in der Gemeinde Ludmannsdorf entstanden durch mehrere Murenabgänge am Montag erheblicher Schäden an der Fahrbahn.

KK/FF Wellersdorf

Die Freiwilligen Feuerwehren Wellersdorf, Ludmannsdorf, Köttmannsdorf und Feistritz im Rosental standen im Einsatz.

KK/FF Wellersdorf

Um 18.17 Uhr wurden auch die FF Ferlach sowie 14 andere Feuerwehren des Abschnittes Rosental mittels Sirenenalarm zu Unwettereinsätzen alarmiert.

KK/FF Ferlach

Anfangs musste im Stadtgebiet von Ferlach nur eine Plakatwand von der Rosental Bundesstraße entfernt werden, die aufgrund des Sturms umgefallen war.

KK/FF Ferlach

Weitere Fotos . . .

KK/FF Wellersdorf
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KK/FF Ferlach
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Rosina Katz-Logar
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KK/Sandro Turk
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Der Montag im Rückblick

Suchaktion in Tscheppaschlucht

Die größte Sorge galt mehreren Ausflüglern, die zu Beginn des Unwetters in der Tscheppaschlucht unterwegs waren. Ein Großaufgebot der Bergrettung, der Feuerwehr und Alpinpolizei suchte die Schlucht ab. Auf dem Parkplatz standen mehr als 20 geparkte Fahrzeuge. Gegen 22 Uhr kam aber die Entwarnung: Alle Wanderer sollen die Schlucht rechtzeitig verlassen haben.

Die Tscheppaschlucht ist bis auf Widerruf geschlossen. Die Schlucht muss auf Schäden untersucht werden und kann erst nach Überprüfung der Wanderwege wieder freigegeben werden.

Kärnten: Spur der Verwüstung auf Loiblpass Bundesstraße

Ein starkes Unwetter zog am Montagnachmittag über Kärnten hinweg.

Facebook/Feuerwehr Ferlach

Vom Unwetter besonders stark betroffen waren das Loibltal und Klagenfurt Land.

Facebook/Feuerwehr Ferlach

Auf die Loiblpass Bundesstraße gingen mehrere Muren nieder.

Facebook/Feuerwehr Ferlach

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Facebook/Feuerwehr Ferlach
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Dieter Arbeiter
Dieter Arbeiter
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Dieter Arbeiter
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Auf Facebook warnte Bürgermeister Ingo Appé die Bevölkerung vor Muren.

Hilfe für Kind

Zu dramatischen Szenen kam es gegen 21 Uhr. Zur Versorgung eines Kindes im Bodental, welches auf externe Sauerstoffzufuhr angewiesen ist, musste über Schlamm- und Geröllmassen eine Sauerstoffflasche zu dem kleinen Patienten gebracht werden.

Abschnittsfeuerwehrkommandant Karl Mikl: „Mit Baggern versuchen Mitarbeiter der Straßenverwaltung und der Gemeinde Ferlach, die Loiblstraße zumindest einspurig für Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge frei zu machen.“

Starkregen und Muren

Aus dem Mittel- und Unterkärntner Raum wurden Starkregen, Blitze, Hagelschlag und kleinere Vermurungen gemeldet. Auch das Farant Fest in Globasnitz blieb von Platzregen nicht verschont.

Im Bezirk Völkermarkt kam es aufgrund der starken Niederschläge zu Murenabgängen. Zwei Fahrzeuge wurden beschädigt. In Altendorf wurden durch eine Mure mehrere Wohnhäuser von der Umgebung abgeschnitten. Nach ersten Informationen gab es keine Gefährdung von Personen.

Straßensperren im Überblick

Laut Auskunft der Landespolizeidirektion gab es am Montagabend mehrere Straßensperren. Im Bereich Ferlach mussten aufgrund der Unwetter die Loiblpass Bundesstraße (B 91), die Wellersdorfer Landesstraße (L 99) und die Waidischer Landesstraße (L 10) gesperrt werden.

Im Bezirk Völkermarkt musste die B81 im Bereich Sittersdorf gesperrt werden.

Hangrutschung

Bereits Sonntagnachmittag richteten Gewitter in einigen Landesteilen Schäden an. Gegen 15.30 Uhr kam es in Pölling, Gemeinde Treffen am Ossiacher See, zu einer  Hangrutschung mit einer Breite von etwa 50 Metern und einer Länge von rund 100 Metern. Von der Hangrutschung war auch der westliche Straßenrand der Gerlitzenstraße betroffen.

Die Gerlitzenstraße musste in der Zeit von 16 bis 18 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Nach Besichtigung der Abbruchstelle durch den Landesgeologen und dem Zuständigen der BH Villach wurde die Gerlitzenstraße als einspurig befahrbar für den Verkehr frei gegeben.

Hagelgewitter

Ebenfalls am Sonntag ging in der Zeit von 18 bis 18.20  Uhr in den Nockbergen (Speikkofelgebiet) ein heftiges Hagelgewitter nieder, wonach es durch die abfließenden Wassermassen im Bereich Ebene Reichenau, Schuss und St. Lorenzen zu mehreren Murenabgängen, Kellerüberflutungen (zwei Häuser sind betroffen) und der Verlegung der Hochrindl Straße (L65) kam.

Foto © Klaus Maier

Die Hochrindl Straße musste daraufhin an insgesamt drei Stellen für den gesamten Verkehr bis auf Widerruf gesperrt. Mit den Aufräumungsarbeiten wurde begonnen, diese sind jedoch noch nicht abgeschlossen.

Außerdem wurde die unbenannte Gemeindestraße von der Abzweigung Hochrindl Straße in Richtung Lorenzenberg teils durch eine Mure, teils durch Wasser, welches von den Almwiesen über die Fahrbahn abfloss, stark in Mitleidenschaft gezogen.

Foto © Klaus Maier

Die wahren Ausmaße der Gewitterfolgen konnte man bisher noch nicht erfassen. Im Einsatz standen die FF Ebene Reichenau, Patergassen und Sirnitz.

Brand durch Blitzschlag

Um etwa 20.40 Uhr brannte in Obertilliach auf einer Seehöhe von rund 2000 Metern ein Heustadel - vermutlich durch Blitzschlag während eines Gewitters - zur Gänze ab. Die Feuerwehr Obertilliach stand mit fünf Fahrzeugen und 50 Mann im Einsatz. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.

 

Kommentare (12)

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austroruss1
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für alles wird das Handy gebraucht

das aber einer von den 20 Dödeln den Notruf oder Polizei anrufen kann das sie sicher sind ging ihnen nicht ins Hirn. Und der Anruf wird dann weitergeleitet. Die Retter, Feuerwehr und andere Einsatzkräfte die sie gesucht haben, taten es unter Einsatz ihres Lebens. Das haben so manche Menschen wohl noch nicht begriffen. Wichtiger sind wohl dann die Bilder vom Dreck und den Steinen und Geröll die im FB und Twitter erscheinen. DAS ist natürlich wichtiger.

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bianca50
4
4
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Aufräumarbeiten Loibler Bundesstrasse

Hut ab vor den Arbeitern der Strassenmeisterei. Das muß euch erst jemand nachmachen. Ich selbst versteh nur nicht warum nach Mazedonien 350000 Euro gespendet werden. Gehört Mazedonien auch schon zu Österreich?

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smithers
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-

weil uns mazedonien vor zigtausenden schutzsuchenden geschützt hat.

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StJakober
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Ein Wahnsinn.....

So dicht aneinander gab es noch nie solche Unwetter....wir sind Katastrophengebiet,die Schäden kosten zig Millionen,aber ich sehe kein anderes Land das für uns was spendet....sollte unserem caritativen Staat mal zu denken geben.....

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Kopfarbeit
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Lächerlich!

Seien Sie doch froh, dass Österreich nicht aus Spenden angewiesen ist. Ich weiß auch nicht was so ein sinnloser Kommentar soll. Wünschen Sie sich etwa in einem Land zu leben, das auf Spenden angewiesen ist?

Ein Dank an die Freiwilligen Feuerwehren!

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Hubert9065
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7
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Hubert sitzt

Im Elektroauto und alle lachen "IHN" "ES" aus.

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hermyne
9
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Hubert bezieht den Strom aus einem deutschen AKW

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Hubert9065
1
6
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Nochwas

Der Kärntner Stromhändler K!E!L!A!G bezieht Atomstrom.
Hermi sei ehrlich hast an abbucher bei dem Verein.
Komm lass es raus.

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Hubert9065
2
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Hubert hat

Soooovvvviiieeeellll Geld dass er eine Photovoltaikanlage am Dach hat welche die Batterien im Keller laden. In der Nacht wechselt der Strom vom Batteriespeicher in das Auto.
Tja Cash macht fesch.
Nochwas wir in Kärnten haben die Wasserkraftwerke vom Verbund welche grünen Strom erzeugen.
Bussi!!!!

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Marcuskleine
0
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Batterie

Damit muss nicht nur die durchaus sinnvolle, aber doch ressourcenintensive Solaranlage nach 20 Jahren erneuert werden, sondern nach 8-10 Jahren auch die Batterieanlage im Keller und nach ca. 12 Jahren die Batterie im Auto... Da ist halbwegs umweltschonend hergestellter Strom aus dem Netz wohl noch das kleinere Übel, m.M.n.!

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StJakober
3
8
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tja...

Liegt eher nicht am Auto...

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Hubert9065
2
4
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Das Wasser

Bis zum Kinn,
mach auf den Mund,
dann wird es ruhiger.

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