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Kärnten

Brisanter Verkehrs-Plan: Künftig nur noch Tempo 30 im Ortsgebiet

Der neue Verkehrs-Plan für Kärnten bis 2035 liegt vor. Die Kritik daran nimmt richtig Fahrt auf. Das Konzept soll am Donnerstag bei einer Aktuellen Stunde im Landtag diskutiert werden.

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Autofreier Rad Radfahrer Sonntag am Wörthersee
© Kleine Zeitung/Helmuth Weichselbraunx Helmuth Weichselbraun / Kleine Z)
 

Kärnten hat 260 Kilometer Autobahnen, 2750 Landesstraßen und 6500 Kilometer Gemeindestraßen. 14,8 Prozent ihres Haushalt-Einkommens geben die Kärntner für Verkehr aus. Die Entwicklung der Bevölkerung, der Arbeitsplätze und der Wirtschaftsleistung hängen mit dem Verkehr zusammen. Verkehr ist der Schlüssel für ein modernes Land, für einen Wirtschaftsstandort.

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greencitizen
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Evolution

Fast alle Punkte sind eine positive Weiterentwicklung der Fortbewegung. Rücksichtslosigkeit führt zum Klimakollaps. Danke Rolf Holub!

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fcebulla
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Kärnten wird still gelegt?

Es wird immer abstruser was Kärntens grüne und linke Politik von sich gibt.
Dieser Plan hat nur einen Zweck, dem Land mehr Geld in die von der Politik tief entleerten Kassen zu spülen und den Bürger weiter auszuplündern.
Dann viel Glück ROT/GRÜN

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Monte570
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Bürgerbeteiligung

Es wäre für mich interessant zu wissen wer von den Postern bei den öffentlichen Gesprächsrunden und Vorträgen dabei war?
Dann würden die Kommentare anders lauten.
Ich war mehrmals dabei. Es waren überaus
informative und in die zukunftsblickende
Vorträge dabei. Bitte setzt euch mit den Protokollen der einzelnen Gesprächsrunden der Gemeinden auseinander(nachzulesen im Internet).
Nicht nur sofort schreien.

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greencitizen
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Nur Schimpfen statt konstruktiv mitarbeiten

Das KLZ-Forum wird immer mehr von schimpfenden Rohrspatzen heimgesucht, die von Fakten nicht die geringste Ahnung haben. Niveau wird verwechselt mit Feuchtigkeitscreme. Menschen die nur zerstören wollen, ohne eine bessere Lösung anzubieten sind eine Gefahr für die Republik, die FPÖ ist das beste Beispiel dafür.

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fcebulla
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Zeitaufwand zu groß für die meisten Bürger

Wer die Zeit hat und den vorher schon festgelegten "Plan", für mich Abkassiermodell, noch durch seine Anwesenheit politisch unterstützen will, nur der geht hin.
Wer diesen S-Sinn ablehnt geht nicht hin und bestraft die "linken/grünen Denker" mit Verachtung und demnächst Abwahl.
Politik sollte endlich anfangen ihre tägliche Arbeit zu machen zum Wohle der Allgemeinheit ( HCB u.s.w.)

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Monte570
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politische Unterstützung

waren diese Veranstaltungen ganz bestimmt nicht. Die Vortragenden, Anwesenden etc waren Gemeindebürger aller Vertretungen die das Recht ausübten die Meinung zu den geplanten Veränderungen zu tätigen.
Veranstalter war das Land Kärnten. NICHT die Grünen.
Kritisieren OHNE genau zu wissen was und polarisieren geht halt sehr gut mit einem Nikname. Von Angesicht zu Angesicht da fällt schon einiges schwerer, oder?

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und die Meinung der Bürger war wohl, dass sie

belastet werden sollen (siehe weniger Autos, mehr Radfahrer). Ich lach ich mich krumm, wenn einerseits mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten gefordert wird und anderseits bei fixen Fahrplänen bei den Öffis die Mobilität eingeschränkt wird. Das mag in den Städten möglich sein aber viel Glück den Radfahrern, die von Seeboden, Stockenboi, Feistritz Gail, Himmelberg, Gnesau, St. Michael ob Bleiburg usw. nach Klagenfurt radeln. Ich traue den Knallköpfen dann auch noch die Einführung einer Parkgebühr für Zweiräder zu (Hälfte jener für 4 Räder). Da werden von einem Pleitebundesland einerseits 300.000 Euro ausgegeben, damit ein paar Fischotter eingefangen und nach Holland umgesiedelt werden, weil sie die Kärntner Fischbestände gefährden und andererseits wird ein massives Belastungsprogramm für alle Pendler beschlossen. Sie werden wohl nicht glauben, dass dieses Belastungsprogramm ein Vorschlag der Bürger ist. Weil diese wissen, was mit ihren Vorschlägen passiert, nämlich Ablage P (=Papierkorb), gehen sie zu solchen Politzirkeln gar nicht mehr hin.

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Monte570
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ÖFFIS

ein Hauptanteil des Konzeptes ist es ja den öffentlichen Nahverkehr vorrangig auszubauen.
Das wird auch nicht von heute auf morgen passieren. Schauen Sie mal die Fahrpläne der S-Bahnen an. Kaum jemand von den Randgebieten nützt diese als stressfreien Zubringer.

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Was nützt mir der stressfreie Zubringer, wenn meine Arbeit einmal um 17h

das nächste Mal um 21 h endet und der stressfreie Zubringer das letzte Mal um 19 Uhr fährt. Was nützt mir das Fahrrad und der Fahrradverleih, wenn ich bei meiner Arbeit 30 kg Gebäck mit dabei habe. Der Ausbau des öffentl. Verkehrs für die Randgebiete wurde eingeschränkt, die Nahversorgung bei Lebensmitteln gibt am Land nicht mehr. Das Märchen mit dem Ausbau des Nahverkehrs glaube ich nicht mehr. Es geht rein um die Lukrierung von Gebühren und Steuern. Dafür braucht die Regierung ein Deckmäntelchen. LKW-Frachten besteuern und gleichzeitig dreht die Rail Cargo die Frachtenbahnhöfe für die Frachtverladung auf die Eisenbahn zu (Rosental, Glantal, Gailtal). Der Verkehrsplan ist eine Frozzelei der Bürger und nichts anderes.

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gintonicmiteis
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Thema verfehlt

Die Aufgabe von Politik und Beamten ist es ja gerade, in Vertretung und im Interesse der Bürger zu agieren - wozu soll ich da erst wieder selbst dort sitzen, wenn doch zwei Gruppen hier dafür Geld kassieren (und zwar meiner Meinung nach viel zu viel Geld!)... !?

Dass die Bevölkerung mit diesen Vorhaben keine Freude haben wird, hätten sich die Verantwortlichen auf zwei Finger selbst ausrechnen können. Das Problem dabei: die Nähe zum Bürger ging sowohl der Politik als auch der Beamtenschaft schon lange verloren. Und die "Kärntner Wirtschaft", die davon profitieren soll, ist wohl erfunden oder nur im Parteienumfeld zu finden, nachdem sogar die Wirtschaftskammer dagegen spricht...

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Monte570
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Im Interesse

der Bürger??? Dafür arbeiten Politik und Beamte zusammen, wie dann? Machens einen Vorschlag!
Alle Gemeindebürger hatten die Möglichkeit sich einzubringen, ohne politischem Einfluss. Nur hingehen muss mann, im Wohnzimmer läuft halt nicht.
Die Diskussionen würden äußerst fair geführt.
PS bin in keiner politischen Funktion.

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hermyne
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Als Experte würde ich im Ortsgebiet dann gleich 10 km/h verordnen. Für Landesstraßen würde ich höchstens 30ig vorschlagen, für Bundesstraßen 50ig und für Autobahnen maximal 70ig! Außerdem gehören alle Straßen rückgebaut. Dann auf jeder Ecke einen Polizisten aufstellt und schwupps ist das Budget saniert. Zudem würde ich verfügen, dass jedes Auto mindestens 200 PS hat, damit man die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen auch sicher verletzt!

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DerPhilosoph
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Um Gottes Willen....!!

Der Kabarettist hätte lieber Kabarettist bleiben sollen.

Die Maßnahmen würden den Wirtschaftsstandort Kärnten nachhaltig beschädigen.

Ein besonders übler Witz: mehr Lärmschutzwände für mehr Fahrradverkehr

Statt mehr Verbote, Vorschriften und Strafen wäre stattdessen mehr wirtschaftliche Liberalität und Freiheit für Unternehmer wünschenswert!!

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Duesel
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Es war einmal die Zeit...

als ich Rolf Holub ernst genommem habe. Eigentlich hatte ich bis gerade eben einen guten Eindruck von ihm, jetzt disqualifiziert er sich selbst.

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gintonicmiteis
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Und überhaupt:

Was für "Experten" sind denn das? Kilometergeld für Fahrrad gibt es bereits seit Jahrzehnten - gleich wie für das zu-Fuß-gehen...
Aber die beteiligten "Experten" (=Beamte und Politiker) können das ja nicht wissen, weil die verrechnen sicher widerrechtlich stets das Kfz-Kilometergeld, weil's mehr bringt... Pfffff!

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gintonicmiteis
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Ich hab immer den Eindruck, der Holub wird von seinen Koalitionspartnern nicht ganz ernst genommen...

Der Kaiser steht wahrscheinlich bei der Landeshauptleutekonferenz zusammen und sagt "Ja, wir haben jetzt einen Grünen Landesrat" und schmunzelt dazu... so wie alteingesessene Vorstandsdirektoren sagen "Ja, wir gendern jetzt unsere Broschüren" und dazu zwinkert...

Wenn's dann um politisches Kleingeld geht, wird mit ihm zwar was ausgemacht, aber eingehalten wird das nicht. So wie bei den Neueinstellungen von Mitarbeiterin in der Landesregierung, so wie beim HCB-Umweltskandal, so wie bei der Bauernbund-Demo von Benger... aber mit dem Hofnarr können die Fürsten das ja machen, den nimmt eben keiner ernst.

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Mobilitäts-Masterplan? Meisterstück eines Kabarettisten!

Geschrieben wurde es in der vom Staatsbürger bezahlten Dienstzeit eines Landesrates. Herausgekommen ist, was von einem grünen Politiker mit der Berufsbezeichnung Kabarettist zu erwarten war, ein „Kleinkunststück“ Verkehrsplan genannt. 70% der Maßnahmen betreffen Steuer- und Gebührenerhöhungen. 20% sind Zwangsbeglückungen und Verbote. 10% sind Streichungen von Pendlerhilfen, die vornehmlich der ohnedies benachteiligten Landbevölkerung zugutekommen. Zu erwarten waren auch grüne Lachnummern wie Tempo 30 im Ortsgebiet, 80 auf Bundesstraßen und 100 auf Autobahnen. Nicht fehlen darf der Hinweis auf Experten, um dem „Kleinkunststück“ wenigstens den Anstrich von Vernünftigem zu verleihen.
Der Verkehrsplan reiht sich in die bisherigen Glanztaten Holubs wie z.B. leerer Bus nach Laibach, Natura 2000 Diktatur oder HCB-Chaos im Görtschitztal lückenlos ein.

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Dirk12
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>Der Masterplan ist ein Mega-Investitionspaket... voll finanziert mit Steuer- und Gebührenerhöhung! Wie wäre es mal zur Abwechslung mit sparen. Vorschläge gäbe es mehr als genug!

Da kann man nur mehr sauer werden!

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alkemah
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Der Holub Masterplan will den Steuerzahler ins Börserl greifen!

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