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Kärnten

So spionieren Chefs ihre Mitarbeiter aus

Von GPS-Überwachung bis zur Überprüfung mit der Stoppuhr. Arbeiterkammer und Gewerkschaft kritisieren zu scharfe Kontrollen in Firmen.

Zum Teil werden Mitarbeiter auch mit illegalen Methoden überwacht (Symbolfoto)
Zum Teil werden Mitarbeiter auch mit illegalen Methoden überwacht (Symbolfoto) © Anton Prado Photo/Fotolia
 

Kassierinnen, die mit der Stoppuhr kontrolliert werden. Paket-Zusteller, die mittels GPS überwacht werden. Reinigungskräfte, die für ein Gebäude drei Stunden brauchen dürfen – und sonst in ihrer Freizeit weiterputzen müssen.

Kommentare (52)

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Die Firmen/Konzernchefs übersehen

dass sie ohne ihre Angestellten aufgeschmissen wären. Anscheinend übersieht das auch Leitl samt seiner Wirtschaftskammer. Die Postler müssten nur einmal analog Amazon aufzeigen was die "Macher" ohne sie machen. Die Manager sind immer nur den Aktionären und ihren Bonis verpflichtet. Leider ist die Gewerkschaft auch nicht mehr das was sie einmal war.

rebuh
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und immer wen ich läden mit smiley automaten-wie post oder obi- betrete

drück ich mal fest auf den roten knopf, in der hofnung das in einer firmenzentrale ein sessel mit einem verantwortlichem in die luft fliegt!

madfan
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...aber uns Unternehmer drangsalieren!!

Sich aufregen über uns Unternehmer, aber selber mit schikanösen Kontrollen arbeiten.Die müssen sich grad aufregen......!!

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Kann es

sein, dass zwischen den 2 geschriebenen so ca. 17 gedachte Zeilen fehlen?

Salcete
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Post

wie bei allen anderen staatsnahen Betrieben auch !

OmicronIII
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Könnte es sein,dass die Chef`s am meisten stehlen?

Ich habe da so ein Gefühl.

Selten dass der Chef eine Taschenkontrolle hat-oder?

OmicronIII
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Willkommen im Kommunismus 2.0

Ein Hoch auf die LINKEN......

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@OmicronIII

Pöse, pöse Linke.
Gute, gute Rechte.
Glauben Sie, dass bei den Rechten weniger geklaut/veruntreut wird bzw. anders abhanden kommt?

Die jüngste Geschichte lehrt was anderes - siehe Kärnten!

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Playthegame, da magst schon recht haben, aber tendenziell herrscht halt eher am linken Rand die Einstellung vor, dass der Unternehmer ruhig beschi**en oder bestohlen werden kann, weil "der hat´s eh". Leistungsorientiert sind eher Menschen ohne diesbezügliche Konditionierung.

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@Priapos

Glaub ich nicht. Diebe gibt es überall, warum sollte die Mehrheit der unehrlichen Menschen "Links-Orientiert" sein?
Oder meinen Sie, dass die Linken eher Sachdelikte begehen, die Rechten dafür gleich gegen Menschen (Leib und Leben) losziehen?
In diesem Fall könnte ich Ihnen eher zustimmen.

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Eher umgekehrt,...

am rechten Ende herrscht doch immer die Angst, es würde einem alles geklaut und Fremde bekommen doch, was eigentlich mir zusteht...
Mein Vorurteil - und deshalb wohl genauso falsch- dabei bleibt eher, dass der Linke sich die Bagatelle genehmigt, der Rechte zulangt, dass eine Hypo erblasst.

Fakt ist, ein Diebstahl bleibt ein Diebstahl, egal WER ihn durchführt. Das gleiche gilt für die Videoüberwachung der Mitarbeiter...

ronin1234
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Reaktion

Mystery shopping bei den ärzten,hotels,gastrobetriebe,tel.gesellschaften,kfz betriebe alles soll bewertet werden und doe lämmer machen alle mit.das personal wie bei der stasi überwacht......wo soll das noch hinführen? Da krankt es in unserer gesellschaft

Cheops
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Stoppuhr?

Bei den meisten Scannerkassen kann man ja die Kassiergeschwindigkeit schon über den PC feststellen. In Zeit und Prozent.
Bei den Paketdiensten glaube ich schon, dass sie unter Zeitdruck sind, wenn man sieht, wie die mit ihren Transportern durch die Gegend heizen.

einwort
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Re: Stoppuhr?

Vor allem läuten diese nicht mehr!
Der Abholschein in das Postfach!
Arme Paket Zusteller oder doch zuletzt der Paketempfänger?

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@einwort

Sie haben keine Vorstellung vom Arbeitsablauf eines Paketzustellers. Arbeitsbeginn 5 Uhr Arbeitsende ca. 18 Uhr, keine Pausen, auch mittags wird durchgearbeitet damit Leute wie Sie ihr Paket bekommen, und der Dank dafür?????
Bezahlt wird nur für ein abgeliefertes Paket, kein Erfolg kein Geld. Natürlich wird der Arbeitsablauf mit GPS-integrierten Scanner kontrolliert, also läuft`s nicht mit Abholschein ins Postfach und tschüss. Ach ja da gibt es noch diese Paketempfänger die glauben nur sie sind wichtig, die Beschwerden schickenden Gutmenschen, die den Zusteller zu ungerechtfertigten Strafzahlungen verhelfen. Und jetzt frage ich wer ist ärmer???

Cheops
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Sicher arme Paketzusteller,

aber die Straßenverkehrsordnung sollte man halt schon einhalten. So eilig kann es kein Empfänger haben. Aber ich Glaube die Paketzusteller müssen die Pakete welche in der Früh geladen werden, bis zum Abend ausgeliefert haben.

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Was macht man, wenn Mitarbeiter klauen?

Es soll ja manchmal vorkommen.
Kontrollieren darf man sie nicht. Muss man nachweisen können, dass etwas in seinen Taschen nicht ihm/ihr gehört sondern der Firma, bevor man in die Taschen/den Spind schaut? Oder muss man den MA beim Diebstahl erwischen oder gar filmen (ist das erlaubt?) und dann die Polizei rufen?

Es ist sehr schwierig. Denn die meisten Angestellten sind ehrlich - und so werden wohl alle unter Generalverdacht gestellt.

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Nana,

reines Schwarz/Weiß-Denken von dir?

Ist doch ganz einfach - wenn ein begründeter Verdacht besteht, dann hat der AG natürlich das Recht, den AN zu durchsuchen. Da wird auch kein AN was dagegen haben - sofern bei Unschuld die Entschuldigung gleich folgt.

Aber ein pauschales kontrollieren nach dem Zufallsprinzip - das ist jetzt doch was ganz anderes.

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@Joker123

Das ist doch die Frage: wie kommt es zu einem "begründeten Verdacht"? Muss man die MA beobachten oder mit der Kamera überwachen? Und darf man das? Und hat der AG tatsächlich das Recht, selbst eine Taschenkontrolle durchzuführen oder gar einen Leibesvisitation (wie weit gehen die Rechte des AN?), oder muss er das die Polizei machen lassen?

Und es stellt sich die Frage: wäre es nicht gerechter, entweder ALLE oder KEINEN zu kontrollieren?

Ich sag ja, es ist schwierig - und nicht schwarz/weiß.

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Die

Vorgangsweise hängt wohl von mehreren Sachen ab. Wie groß ist der Verdacht? Wie groß der Schaden? Eigentlich sollte der Hausverstand das folgende regeln: Ist der Verdacht/Schaden groß, dann kommt natürlich die Polizei dazu.
Fehlt dem Kioskverkäufer ein Zuckerl, dann wohl eher nicht.
Bei Stichprobenkontrolle ohne Verdachtsfall ist sicherlich die Betriebsvereinbarung zu rate zu ziehen, rechtlich vermute ich, wird es dazu kaum eine Grundlage geben. ALLE würde wohl der Juwelier kontrollieren, wenn eine teure Uhr fehlt...

Es scheint gar nicht so schwierig, nur allgemein gültige Vorgänge sind wohl nicht drin.

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So ein Schwachsinn ..

Ich habe in einem Grazer Grosskaufhaus 5 Jahre gearbeitet und da gibt es Umkleideräume ausserhlab des Geschäftsbereiches und von dort gibt es nur einen Weg ins Geschäft -- dort MUSS man bei einem Portier vorbei der einen auch kontrolliert.
Ausserdem darf man dort keinerlei Taschen usw. mit in den Geschäftsbereich nehmen, und das war schon vor 30 Jahren so.

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@St.Seagal

Glaub ich unbesehen. Das ist in Kaufhäusern so. Was sagt die Gewerkschaft dazu, wenn MA kontrolliert werden? Und das möglicherweise jahrelang und grundlos?
Wie läuft das bei Geschäften wie Spar, Billa, Hofer usw., wird dort ebenso verfahren?
Und wie sieht es in anderen Bereichen aus? Etwa in Herstellungsbetrieben, in der Gastronomie, im Hotelbereich usw.?

Stellt man auf Grund einiger schwarzer Schafe wirklich alle Mitarbeiter unter Generalverdacht?

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Geh bitte - bei jedem Spar hängt an der Kassa ein Taferl, wonach mitgebrachte Einkaufstaschen der Kassiererin unaufgefordert zu öffnen sind. Und ggf. werden Leute dazu aufgefordert. Das ist völlig ok. Wer sich daran stößt, hat was zu verbergen.

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@Priapos

Hapert es bei Ihnen möglicherweise am Sinn erfassenden Lesen?
Es geht hier um die Mitarbeiter, nicht um die Kunden!

Vielleicht sollten Sie einmal nachdenken, bevor Sie in die Tasten hauen!

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Playthegame, das macht kaum einen Unterschied. Ob ein Kunde stiehlt oder ein Mitarbeiter kommt am Ende auf das Gleiche raus und beides gehört unterbunden. In der Automobilindustrie ist der Ausfahrtsschranken aus dem Werksgelände ebenso mit einem Zufallsgenerator gekoppelt und stichprobenartig wird kontrolliert.

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Und was

soll ich aus der Automobilindustrie vom Förderband jetzt mitnehmen? Eine neue Motorhaube? Den Seitenspiegel? Einen Satz Reifen?

Ich denke, gerade in solchen Betrieben ist fehlendes Material überhaupt kein Thema, da werden dir die Beilagscheiben stückgenau vorbereitet...

 
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