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Interview

„Irgendwie verliert man den Stolz“

Eine Kärntner Mindestsicherungs-Bezieherin erzählt von ihrem Alltag mit finanziellem Minimum, Existenzängsten und Wünschen.

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© Sujetfoto: Corbis
 

Ein Alltag mit 838 Euro im Monat. Maria S. aus Mittelkärnten, so nennen wir sie, weil sie unerkannt bleiben will, kennt ihn. Leben mit dem Minimum. Auf absoluter Sparflamme. Alltag mit Mindestsicherung, die jetzt politisch so heftig diskutiert wird.

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heimsie
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steuer

es wird zeit für vermögensbezogene steuern. österreich sollte solidarität mit österarm haben. und ja wir haben eine hohe steuerbelastung, aber warum kam denn der hr. flick nach österreich? wenn nicht jetzt eine vermögenssteuer, wann dann? mit einem grossen freibetrag, dass nicht wieder "die falschen" zum handkuss kommen. unlängst einen schulfreund getroffen, der in deutschland, für einen grossen konzern arbeitet und er bekommt sicher so 15.000-20.000 steuerbegünstigt (dienstwagen, kindergartenplatz, fitnessclub), also was ich damit sagen will, jeder sollte mehr als 1000 euro verdienen, auch wenn wir nie wieder eine vollbeschäftigung haben werden. aber wir werden trotzdem produktiver, nur hat die unterste schicht nichts davon. leider kann man im moment ja nicht über ein grundeinkommen diskutieren, weil alles, von der flüchtlingskrise überschattet wird. aber wenn die schere weiter aufgeht, wird unsere gesellschaft, wie wir sie kennen, zerbrechen! wer hätte das noch vor 25 jahren gedacht?

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Unschuldsvermuter
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Leider

Wäre ich Politiker würden ich meine Gehalt spenden.

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Re: Leider

Und wie viel spenden Sie im Monat für arme Menschen?

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die Politiker hauen das ganze Steuergeld beim Fenster raus
und wir sollen spenden

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die Politiker hauen das ganze Steuergeld beim Fenster raus
und wir sollen spenden

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kurtii
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Österreich hat bereits die höchste Steuerquote. Wenn die arbeitende Bevölkerung bereit ist, noch mehr Steuern zu bezahlen, kann man die Mindestsicherung anheben.

Aber wer geht dann noch arbeiten? Es gibt ja derzeit schon genügend Leute, die sagen, ich bleibe für die rund 850,- Euro lieber zu Hause, als dass ich für 1000,- Euro netto arbeiten gehe.

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Re: Österreich hat bereits die höchste Steuerquote. Wenn die arbeitende Bevölkerung bereit ist, noch mehr Steuern zu bezahlen, kann man die Mindestsicherung anheben.

Quatsch... Österreich ist vom Steuersatz auf Platz 5 in Europa. Substanzlose Behauptungen verpuffen sehr schnell...

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kurtii
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Der Artikel ist nicht fair recherchiert

Was ist mit Heizkostenzuschuss, ORF-Gebührenbefreiung etc.
Mit einer 60 Quadratmeterwohnung lebt die Dame auf recht grossem Fuss. Ein durchschnittlicher Single-Haushalt kommt mit 40 Quadratmetern aus.
Was hält die Dame davon ab, leichte Tätigkeiten (geringfügige Beschäftigung) anzunehmen?

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erstdenkendannsprechen
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40 qm sind nicht zwingend billiger als 60,

kommt auf privatvermietung oder gemeindewohung an. im großen und ganzen ist der qm bei kleinen wohnungen teurer als bei größeren.

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Re: Der Artikel ist nicht fair recherchiert

Den Job bekommt sie aber nicht. Wer soll die denn einstellen? Ich würde es nicht tun!

40 qm???

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kurtii
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Jawohl, 40qm. Singlewohnung bzw. 1-Personen-Haushalt. Auch als 1-Zimmerwohnung bekannt.

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erstdenkendannsprechen
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hatte in studienzeiten eine 25qm-wohnung

das war eine einzimmer-wohnung (allerdings mit nasszelle und kochnische). und ich freute mich damals, dass ich eine wohnung für mich hatte.
zur selbstachtung: das kann ich nachvollziehen. nicht wegen dem wenigen geld, sondern wegen der tatsache, es einfach so zu bekommen - quasi ohne gegenleistung. damit hätte ich ein großes problem

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spanheimer25
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Den Damen und Herren "Politikern"

SO schaut die Realität für viele Menschen aus. Und...? Aktuell - Arbeitslosenrekord, HCB Skandal ohne Aussicht, Pleiten – Tourismusverband, Einkaufsportal etc. , HYPO – Heta und Folgen, Streit um Geld für einen Stadtwerke Chef, Anwaltskostenzahlungen für irgendwen, jugendliche Hoffnungsträger, die dem Land den Rücken kehren wollen. Wem noch was einfällt, bitte ergänzen. Lösungen gleich null, weil nur inkompetente, unfähige (Partei)Politiker. Mein Tag ist gelaufen...

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gluca
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Alimentezahlende......

Ich fühle mit der Betroffenen! Es ist der absolute Wahnsinn so leben zu müssen.
Die Alimentezahlenden stürzen genauso in diese Armut hinein und die Folgen sind oft nicht undramatisch.

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