Klagenfurter Kleinkunstpreis

Der „Herkules“ bleibt in Österreich

Marcel Mohab überzeugte die Jury des 10. Klagenfurter Kleinkunstpreises „Herkules“ und bot die beste Performance der fünf Finalisten. Die Grazerin Lisa Eckhart gewann den Publikumspreis.

„Herkules“-Organisator Mario Kuttnig umrahmt von den Siegern des Klagenfurter Kleinkunstpreises 2016: Lisa Eckhart und Marcel Mohab
„Herkules“-Organisator Mario Kuttnig umrahmt von den Siegern des Klagenfurter Kleinkunstpreises 2016: Lisa Eckhart und Marcel Mohab © Hude
 

Zwischen Clownerie und Stand-up-Comedy, klassischem Theater und Performance Art, Improvisation und Character Comedy – das ist die Welt, in der Marcel Mohab zu Hause ist. Während am Samstagabend das Schweizer Duo „Ohne Rolf“ in Nürnberg mit dem Deutschen Kabarett-Preis ausgezeichnet wurde, konnte der 36-jährige Kabarettist aus Wien fast gleichzeitig dessen kleinen Klagenfurter Bruder in den Koffer packen: den mittlerweile zum zehnten Mal ausgelobten „Herkules“.

Rund 100 Kleinkünstler aus Deutschland, Belgien, Holland, Schweiz und Österreich hatten sich um die mit 2000 Euro dotierte Trophäe beworben. Acht schafften es nach gestrenger Auslese durch die Jury schließlich ins Finale im VolXhaus, darunter auch die gebürtige Grazerin Lisa Eckhart, die aus den Händen von Organisator Mario Kuttnig den mit 1000 Euro dotierten Publikumspreis entgegennehmen durfte. Die regierende österreichische Poetry-Slam-Meisterin wird bereits am 20. Februar wiederkehren: mit ihrem Solo „Als ob Sie etwas Besseres zu tun hätten“.

Lisa Eckhart in der Klagenfurter Sezession (Sesselzentrale, Flughafenstraße 8), 20.2., 20 Uhr; Info: www.slamifyoucan.at.
Nähere Infos zum „Herkules“-Kleinkunstpreis finden Sie hier.

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