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Klagenfurt

Baby gerettet: "Ich hörte ein Wimmern und Schreien"

Der neugeborene Bub war unter Abfall versteckt. Eine Klagenfurterin (22) hörte Dienstagabend das Baby schreien, barg es und bewahrte es so vor dem Erfrierungstod. Nach der Mutter des Kindes wird gesucht.

Marina Pajnik (22) hörte das Kind schreien und rettete es: „Ich habe mich durch den Müll gewühlt, bis meine Hände auf eine Stofftasche mit dem kleinen Babykörper stießen.“
Marina Pajnik (22) hörte das Kind schreien und rettete es: „Ich habe mich durch den Müll gewühlt, bis meine Hände auf eine Stofftasche mit dem kleinen Babykörper stießen.“ © KLZ/Rothauer
 

Vor dem Erfrierungstod hat die Klagenfurterin Marina Pajnik am Dienstagabend ein neugeborenes Kind gerettet: Die 22-Jährige hörte aus einer Mülltonne ein Baby schreien und barg es. Das stark unterkühlte Kind wurde ins Elki am Klinikum Klagenfurt eingeliefert, sein Zustand ist stabil. Von der Mutter des Buben fehlt bisher jede Spur.

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  • Kommentare (7)
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    walter5657
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    Nach langer Zeit

    wieder mal was positives, ein Kind wurde gerettet.
    Sonst gibts eh nur Mord und Totschlag zu lesen...

    WHZ10AL07ILLJFCT
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    Richtig,

    dieser Dame gilt der ganze Dank. Eine halbe Stunde später und das Baby wäre tot gewesen.

    KleinerGrisu
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    Mutter

    Der gesamte Artikel beschäftigt sich mit der Mutter bzw. mit Mütter, welche sich bei der Geburt in einem Ausnahmezustand befinden.

    Es gilt sicher herauszufinden, was hinter dieser TAT steht und möglicherweise gibt es mildernde oder sogar entschuldbare Umstände dafür.

    Nur eines sollte auch klar sein. Das leidtragendste Geschöpf bei dieser Geschichte ist das Neugeborene. Dieses wurde - kaum das Licht der Welt erblickt - bereits in einer Mülltonne "entsorgt"

    Hier von Kindesweglegung zu sprechen ist sehr milde ausgedrückt.

    9IEH2I7T54X6SUB7
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    Vielleicht waren es schwere Stunden für die Mutter!


    Wer weiß, welche Not, Verzweiflung und Unwissen hinter ihrer Handlung steht?

    Es wäre besser, sie begibt sich in ärztliche Behandlung. Wenn sie eine Infektion hat, ist das lebensbedrohlich.

    Sir braucht jetzt Menschen, die mit ihr reden!

    sigaso
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    Re: Vielleicht waren es schwere Stunden für die Mutter!

    Schon wieder ein Täterschützer!!! Verstehe wer wolle... Ich jedenfalls nicht!

    plolin
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    Da gibt es keine Entschuldigung für die sogenannte Mutter.

    Sie hätte ihr Baby auch in einem Krankenhaus, in einer Babyklappe oder in der Kirche "ablegen" können. Aber in eine Mülltonne werfen? Wie grausam. Das gehört ordentlich bestraft.

    9IEH2I7T54X6SUB7
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    Es ist wie es ist!


    Man muss sie jetzt abholen!