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Im Porträt

Christian Benger: Politischer Quereinsteiger soll ÖVP stabilisieren

Der 52-jährige Unternehmer wird Chef der Kärntner Schwarzen. Er hat Erfahrung als Funktionär in der Landwirtschafts- und Wirtschaftskammer.

© APA/Gert Eggenberger
 

Christian Benger, 52, ist ein politischer Quereinsteiger. Bis Montag, als er als designierter Kärntner ÖVP-Obmann und Landesrat präsentiert wurde, war sein Name in der Öffentlichkeit praktisch völlig unbekannt. Benger übernimmt eine Partei, die vor eineinhalb Jahren vor dem Abgrund stand und derzeit laut Umfragen gerade wieder ziemlich schwächelt.

Benger wurde am 6. August 1962 in Bregenz geboren. Nach der Mittelschule, die er 1981 in Bregenz mit der Matura abschloss, studierte er Fortwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien, seine Diplomarbeit beschäftigte sich mit dem Thema "Computergestützte Forsteinrichtung". In seiner Jugendzeit habe er leidenschaftlich gemalt, erzählte er am Montag, und sich beinahe auch an der Akademie in Wien eingeschrieben. Dann habe er sich aber doch für die Forstwirtschaft entschieden. Seinen Diplomingenieur für Forstwirtschaft erhielt er 1989, im Jahr 2000 legte er auch noch die Staatsprüfung für den höheren Forstdienst ab und darf sich seither Forstmeister nennen.

Von 1990 bis 1994 war Benger bei Saatchi&Saatchi Advertising in Wien tätig, danach wechselte er in die Unternehmenskommunikation der OMV (bis 1998). 1998 heuerte er als Assistent des Forstdirektors bei der Forstverwaltung Wasserberg im Stift Heiligenkreuz an, von 1999 bis 2000 übte er die gleiche Funktion bei der Stiftung Fürst Liechtenstein im Forst Kalwang aus. Seit 2000 ist Benger Eigentümer und Wirtschaftsführer des Forstguts Wallersberg in Griffen im Bezirk Völkermarkt. 2004 gründete er ein Technisches Büro für Forst- und Holzwirtschaft in Griffen.

Seit 2002 ist er Kammerrat der Landwirtschaftskammer, seit 2005 Funktionär bei der Wirtschaftskammer, dazu ist er Mitglied des Landesjagdbeirats Kärnten. Einige Jahre lang war der laut eigener Aussage praktizierende Katholik auch Pfarrgemeinderat in Griffen. 1991 heiratete Benger Christiane Thun-Hohenstein, die beiden haben drei Söhne. Als sein Lebensmotto nennt Benger "gelebte Nachhaltigkeit", seine Hobbys sind Jagd, Skifahren und Motorräder.

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