Wie man Verbindungen in einem Eisenbahnnetz ausbauen und gleichzeitig teure Lokomotiven durch effizientes Umhängen und Wechseln an den richtigen Orten einsparen kann, lässt sich errechnen, indem man aus dem Fahrplan und allen notwendigen Regeln ein Netzwerk erstellt, mathematische Modelle aus Formeln, Variablen und Gleichungen baut und all das mit mathematischer Software programmiert. Das ist vereinfacht gesagt eine der Aufgaben, mit denen Mathematiker Gabriel Lipnik, der heute, Freitag, mit der höchstmöglichen Auszeichnung, der Promotio sub auspiciis Praesidentis rei publicae, an der TU Graz den Doktorhut erhält, sein komplexes Wissen in die Praxis umsetzt.
In der Hofburg
Höchste Auszeichnung für Kärntner Mathe-Genie
Porträt.
Gabriel Lipnik (28) ist höchst ausgezeichneter Mathematiker. Seine Promotio sub auspiciis findet heute, Freitag, an der TU Graz und am Montag in der Hofburg statt.
© KLZ/Helmuth Weichselbraun