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Tierschützer entsetztProfit mit Haifischflossen: Hongkong am Pranger

Zwischen den Jahren 2000 und 2016 wurden jährlich im Durchschnitt gut 16.000 Tonnen Flossen importiert: Für die einen eine Delikatessee, für andere höchst verpönt.

© (c) APA/AFP/SEYLLOU
 

Hongkong ist nach einem neuen Bericht der Wildschutzorganisation Traffic der mit Abstand größte Importeur von Haifischflossen.

Der vielfach verpönte Verzehr von Flossen als Delikatesse vor allem in Asien heize den Markt mit den teils vom Aussterben bedrohten Hai- und Rochenarten an, berichtet die Organisation, die sich für nachhaltigen Handel einsetzt, am Mittwoch. Spanien habe hinter Indonesien und vor Indien die zweitgrößte Haifischerei weltweit. Auf der Liste der Top 20 steht aus Europa auch Frankreich auf Platz 13.

Das Geschäft mit Haien ist höchst umstritten. Die Weltnaturschutzunion IUCN schätzt, dass ein Viertel aller Hai- und Rochenarten vom Aussterben bedroht sind. Zwischen den Jahren 2000 und 2016 wurden jährlich im Durchschnitt gut 16.000 Tonnen Flossen importiert, berichtete Traffic. Der Wert habe bei fast 300 Millionen Dollar (271 Millionen Euro) im Jahr gelegen.

Hongkong war mit Abstand der größte Importeur, gefolgt von Malaysia, China und Singapur. Bei Hai- und Rochenfleisch waren zwischen 2008 und 2017 Brasilien, Spanien, Uruguay und Italien die größten Importeure.

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