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Großeinsatz in HerneKeine Spur von hochgiftiger Kobra

Im Laufe des Dienstags solle geprüft werden, ob die Schlange Spuren im Mehl hinterlassen habe, erklärte der Sprecher.

Sujetbild © ASSOCIATED PRESS
 

Die entwischte Kobra aus Herne (Nordrhein-Westfalen) ist immer noch verschwunden. Das sagte ein Sprecher der Stadt am Dienstag. Für die Anrainer bedeute das: Sie dürften weiterhin nicht in ihr Zuhause. "Das ist natürlich kein schöner Zustand für die Anwohner, aber wir müssen die Sicherheit vorgehen lassen."

Die hochgiftige Monokelkobra war vermutlich am Sonntag aus einer Privatwohnung in einem Wohngebiet ausgebüxt. Um sie zu finden, wurde unter anderem Mehl verstreut. Im Laufe des Dienstags solle geprüft werden, ob die Schlange Spuren im Mehl hinterlassen habe, erklärte der Sprecher.

In der Wohnung, aus der das Tier vermutlich stammte, wurden noch weitere Giftschlangen gefunden. Rund 20 Exemplaren wurden bereits am Montag sichergestellt. Möglicherweise sei die gesuchte Kobra bereits unter ihnen, weil sie auch selbstständig zurückgekehrt sein könnte. "Wir warten auf die Einschätzung der Schlangenexperten", so der Sprecher.

 

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