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Aus NotwehrHund nach Beißattacke von Badegast ertränkt

Das Tier hatte sich so sehr in den Arm des 49-Jährigen verbissen, dass sich der Mann nicht mehr anders zu helfen wusste, als den Hund unter Wasser zu drücken.

Sujetbild © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Ein Badegast hat am oberfränkischen Förmitzsee in Deutschland aus Notwehr einen Hund ertränkt. Das Tier hatte sich so sehr in den Arm des 49-Jährigen verbissen, dass sich der Mann nicht mehr anders zu helfen wusste, als den Hund unter Wasser zu drücken, wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte.

Der 83-jährige Hundehalter war am Montagabend mit dem angeleinten Tier an dem Speichersee im Landkreis Hof spazieren gegangen, als der Hund den Badegast aus noch ungeklärter Ursache anfiel und sich in dessen Arm verbiss. Mehrere Augenzeugen hatten laut Polizei versucht, das Tier von dem 49-Jährigen abzubringen. Weil das nicht gelang, ging der Mann zurück in den See und drückte den Hund unter Wasser - bis das Tier ertrank.

Das Opfer kam mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Gegen den Hundehalter wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

 

Kommentare (8)

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plolin
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Hoffentlich

kommt auch der Badegast nicht ungeschoren davon. Ja, ja, ich weiß, die Hundehasser werden jetzt laut aufschreien.
Aber wenn der Typ noch selbst in das Wasser zurückgehen kann, wird es schon nicht so schlimm gewesen sein. Armer Hund.

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retepgolf
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plolin

Sorry, aber das ist mit Abstand der daemlichste Beitrag den ich hier seit langem gelesen habe!
Und ich bin seit vielen Jahren Hundebesitzer und glaube mich mit Hunden etwas auszukennen.
Wenn der Hund nicht loslässt, dann muss man halt leider zu drastischen Schritten übergehen!

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büffel
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Manchmal frage ich mich wirklich....

Im Nachhinein ist es leicht so nüchtern zu reagieren, v.a. wenn man selbst nicht davon betroffen ist/war.
Ich bin alles andere als ein Hundehasser, im Gegenteil beknien mich meine Freunde schon, ich möge mir endlich einen Hund zulegen, da ich mich so mit ihnen verbunden fühle.
Doch in solch einer Situation verstehe ich jedermann, der lieber den Hund tötet, als sich selbst zerfleischen zu lassen. Würde ich wahrscheinlich auch tun....

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KnufflPuffl
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nicht dein Ernst oder?

bin neugierig was du an seiner Stelle getan hättest?

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Juran
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Plolin

Ich glaube du hast recht, aber wenn ein Hund nicht einmal dann loslässt wenn er mit dem Kopf unter Wasser gerät muss er schon in einen argen Blutrausch geraden sein, und da hilft nichts mehr außer das man wartet bis der Hund unter Wasser loslässt weil er das Bewusstsein verloren hat. Das er direkt daran ertrunken ist kann ich mir auch nicht erklären, außer man hat den Hund einfach bewusstlos im Wasser treiben lassen als er losgelassen hat bis er Tod war. Der Mann wird sich halt nicht mehr anders zu helfen gewusst haben, aber natürlich für das Tier und auch für den Menschen eine traurige Geschichte.

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Dogsitter
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ohje

ich habe selber Hunde, aber wenn mir das passiert und der Hund nicht mehr los lässt, mache ich das Gleiche...zumindest bis der Hund auslässt, oder bewusstlos wird....

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Ifrogmi
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Vor allem...

... ersäuft ein Hund ja nicht gleich. Der lässt doch unter Wasser sofirt los und schwimmt. Er muss also bis zum Tod unter Wasser fixiert worden sein.

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scionescio
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Ich bin mit Sicherheit kein Hundehasser ...

... aber diesen Kommentar finde ich unangebracht!

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