GrazDenksport für die schlauen Lamas

Bei der ersten Alpaka-Expo in der Grazer Stadthalle waren auch die Lamas der Familie Conrad vertreten. Sie zeigten ihren Agility-Parcours.

Eckhard und Lisbeth Conrad und Gertraud Ehrenfried (Mitte) mit den Lamas
Eckhard und Lisbeth Conrad und Gertraud Ehrenfried (Mitte) mit den Lamas © Martina Pachernegg
 

Eine Wippe, ein Tunnel, zahlreiche orange Verkehrshütchen und eine Brücke hinterlassen fragende Gesichter bei den Besuchern der ersten und an diesem Wochenende stattfindenden Alpaka-Expo auf dem Grazer Messeareal. Dann haben Poco, Luna und Luca ihren großen Auftritt. Gemeinsam mit ihren Besitzern laufen die drei Lamas in einen abgesteckten Bereich ein und lassen sich bestaunen.

Am angelegten Zaumzeug und an der Leine gehen die Tiere brav neben ihren Trainern her. „Wir betreiben Lama-Agility. In Österreich ist diese Sportart für Lama leider nicht sonderlich verbreitet. In Italien gibt es richtige Bewerbe“, erklärt Eckhard Conrad vom Pferde- und Lamahof in Eggersdorf bei Graz. Er würde sich über mehr Interesse am Lama-Agility freuen. „Agility für Hunde ist sehr bekannt. Wie beim Hund absolvieren auch die Lamas einen Hindernisparcours. So werden die Lamas kognitiv gefordert, das tut ihnen gut“, sagt Conrad.

Tierisches Treiben in der Grazer Messe: Alpakas und Lamas unter sich

Im Außenbereich wurden zahlreiche Alpaka ausgestellt. Bis zu 90 Schattierungen kann das Alpakafell aufweisen.

Martina Pachernegg

Neben der Ausstellung für Besucher wurden die Tiere von Richter Robin Näsemann im Showring bewertet.

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Angelika Ertl-Marko sprach auf der Bühne über Biogärten, Humus und Alpakas.

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Zum Standardrepertoire der Lamas von Familie Conrad gehören die Wippe, der Tunnel und ein Slalom. „Diese drei Elemente üben wir schon lange“, erklärt Conrad. Mit getrockneten Cranberrys als Leckerli und viel Geduld und Ausdauer trainieren er, seine Frau Lisbeth wie auch Schwiegermutter Gertraud Ehrenfried fleißig mit den bis zu 150 Kilogramm schweren Tieren.

„Freilich ist es toll, wenn Luca, unser erstes Lama, einen Parcours fehlerfrei absolviert. Das steht aber nicht an erster Stelle“, sagt Conrad. Für ihn und seine Familie ist die Freude am Tier und die Zeit, die man mit dem Tier verbringen kann, wertvoller. „Auf die Lamas sind wir erst vor acht Jahren gekommen, davor haben wir ausschließlich Pferde gehabt. Jetzt sind die Lamas und die Pferde eine Herde und stehen gemeinsam auf der Weide. Ein Leben ohne Lama ist nicht mehr vorstellbar“, sagt Conrad und streichelt Luca über den Rücken.

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