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Aufregung in IslandWar Vulkanausbruch nur Vorbote für jahrelanges Brodeln?

Der Fagradalsfjall in Island speit nun seit Tagen spektakuläre Lavaströme: Falls er nicht bald nachlässt, könnte das Auftakt für einen neuen und langfristigen Vulkan-Hotspot sein, sagen Experten.

© (c) AFP (JEREMIE RICHARD)
 

Bilder wie aus einer Tolkien-Verfilmung, mit erstaunlich unbekümmert in relativer Nähe zur Lava stehenden Menschen: Der Fagradalsfjall, ein Schildvulkan auf der Halbinsel Reykjane im südwestlichen Island, speit seit seinem Ausbruch am 19. März frische Lava. okumentiert wurde das nicht zuletzt mit faszinierenden auf Youtube gestellten Drohnen-Überflugsvideos. Die Eruption hat mittlerweile von den Isländern den Namen "Geldingadalsgos" bekommen.

Wie es mit Fagradalsfjall weitergeht, ist noch unklar: Jón Frímann, ein isländischer Geologe, der sich seit Jahrzehnten mit Vulkanen beschäftigt, gibt im Interview seine Einschätzung: Verglichen mit bereits erlebten Vulkanausbrüchen sei der aktuelle zwar "winzig" – laut isländischen Vulkanismus-Experten könnte er aber quasi feuriger Vorbote eines neuen Schildvulkans sein. Falls die eruptive Aktivität auch nach einer Woche nicht nachlasse, stünden die Chancen dafür gut, lautet die Einschätzung des Isländischen Wetterdienst (IMO) und Islands Universität im 30 Kilometer vom Fagradalsfjall entfernten Reykjavik samt Hauptflughafen Keflavík. In weiterer Folge könnte es laut Frímann zu jahrelanger eruptiver Aktivität im Geldingadals-Tal, in dem der Vulkan liegt, kommen.

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