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MexikoGeschlossene Friedhöfe am Tag der Toten

In Mexiko begeht man am 2. November den wichtigsten Feiertag im Jahr. Am Tag der Toten, spanisch "Día de Muertos", gedenkt man in freudiger Art und Weise den Verstorbenen, üblicherweise mit riesigen, bunten Festen. Im Vorhof der US-Wahl und dem Coronavirus ist freilich vieles anders.

Mexikanische "Catrina"
Mexikanische "Catrina" © (c) Amelia - stock.adobe.com
 

Zwischen dem Vorabend von Allerheiligen bis Allerseelen feiert ganz Mexiko. Über dem von der UNESCO auf der Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit geführte Brauchtum schwebt dieses Jahr aber das Damoklesschwert mit der Aufschrift "Coronavirus", das auch im lateinamerikanischen Land schon so viel Leid angerichtet hat. Mexiko rangiert auf der traurigen Liste der am schwersten betroffenen Länder bezogen auf die Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 auf Rang vier. Laut Statista starben insgesamt 91.895 Mexikaner am und mit dem neuartigen Virus. Die Behörden sind in Alarmbereitschaft, der symbolträchtigste Feiertrag im Jahr wird von Einschränkungen des Zusammenlebens begleitet.

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