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Sieger warf Fichte mehr als 23 Meter"Weltmeister" im Christbaumwerfen gekürt

In Weidenthal in Deutschland sind am Sonntag die neuen "Weltmeister" im Christbaumwerfen gekürt worden.

Weltmeisterschaft im Weihnachtsbaumwerfen
Weltmeisterschaft im Weihnachtsbaumwerfen © (c) APA/dpa/Uwe Anspach (Uwe Anspach)
 

Bei nasskaltem Wetter mussten die Konkurrenten einen Dreikampf absolvieren: Sie warfen etwa 1,50 Meter große Fichten wie einen Speer, schleuderten sie wie einen Leichtathletik-Hammer und bugsierten sie in der Hochsprunganlage über eine Latte. Die einzelnen Werte wurden addiert.

Hunderte Zuschauer verfolgten das Spaß-Turnier. Die Preise: Elchfiguren aus Holz.

Bei den Herren errang Rekordweltmeister Frank Schwender seinen sechsten Titel. Mit 23,17 Metern gewann der Verkaufsleiter aus Frankeneck vor Clemens Hötger aus Kaiserslautern (22,49 Meter). Bei den Damen setzte sich Titelverteidigerin Margret Klein-Raber (17,47 Meter) aus Siersburg (Saarland) gegen Annika Lange aus Kaiserslautern (16,18 Meter) durch.

Der örtliche Fußballclub Wacker trug das Turnier in dem Ort mit rund 2000 Einwohnern in Rheinland-Pfalz zum 14. Mal aus. Um Christbäume, die vorher in Wohnzimmern standen, handelt es sich bei den Sportgeräten aber nicht. "Sie stammen aus dem Gemeindewald und werden kurz vor der WM geschlagen", sagte Organisator Herbert Laubscher. "Echte gebrauchte Weihnachtsbäume können wir nicht verwenden, da sie ausgetrocknet sind, ihre Nadeln schnell verlieren und auch die Zweige leichter brechen würden."

Im vergangenen Jahr nahmen 55 Männer und 30 Frauen teil. Am Sonntag meldeten sich 92 Männer, 40 Frauen und 35 Kinder an. Die Idee hatten Laubscher zufolge ehemalige Fußballer des FC Wacker Weidenthal, inspiriert von der Aktion einer schwedischen Möbelkette. Den Wettbewerb habe man dann zum Dreikampf ausgebaut. Um dem Klamauk mehr Gewicht zu verleihen, wurde er zur "Weltmeisterschaft" erklärt.

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