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Legendäre MaschinePilot startete zur Weltumrundung mit legendärer Spitfire

Zwei Fluglehrer wollen bis zum 8. Dezember in rund 90 Etappen mit dem Einsitzer über den Atlantik, Amerika und Asien fliegen.

Steve Brooks und Matt Jones
Steve Brooks und Matt Jones © (c) APA/AFP/ADRIAN DENNIS
 

Der britische Pilot Matt Jones ist zur ersten Weltumrundung mit einem Flugzeug des legendären Spitfire-Typs aufgebrochen. Der 45-Jährige hob am Montag mit einer Original-Spitfire vom Flughafen Goodwood bei Chichester an der Südküste Englands ab. Er bestreitet den Rekordversuch abwechselnd mit seinem 58-jährigen Kollegen Steve Brooks, der auf der ersten Etappe in einem Begleitflugzeug startete.

Die beiden Fluglehrer wollen bis zum 8. Dezember in rund 90 Etappen mit dem Einsitzer über den Atlantik, Amerika und Asien fliegen. Die Spitfire sei eine überaus "majestätische Maschine", sagte Brooks - "das großartigste Flugzeug, das jemals gebaut wurde". Das von den beiden Piloten genutzte Exemplar wurde 1943 von Vickers Supermarine produziert und war im Zweiten Weltkrieg an 51 Kampfeinsätzen beteiligt.

Für den Rekordflug um die Welt wurde die Maschine mit der Seriennummer MJ271 in ihre 80.000 Einzelteile zerlegt, die dann sorgfältig überprüft, gereinigt und wieder zusammengebaut wurden. Dabei wurde auf die militärische Ausstattung und Lackierung verzichtet, so dass die Maschine nun mit einer blinkenden Aluminium-Hülle zu der Weltumrundung abhob. Angetrieben wird sie von einem V12 Rolls-Royce-Merlin-Motor.

Beim Start in Goodwood wurde die silberne Spitfire von drei anderen Maschinen dieses Typs begleitet, die die traditionelle militärische Bemalung haben. Anwesend waren auch Formel-1-Fahrer David Coulthard, der Schauspieler Taron Egerton und seine Kollegin Rosamund Pike. Die Piloten nahmen zunächst Kurs auf Schottland und wollen dann über den Atlantik weiterfliegen - über die Färöer-Inseln, Reykjavik, Grönland und den hohen Norden Kanadas. Geplant sind auch Überflüge der New Yorker Freiheitsstatue und des Grand Canyon in den USA und des Fudschijama in Japan, möglicherweise auch der Chinesischen Mauer.

Die Spitfire-Jagdflugzeuge erhielten ihren legendären Ruf vor allem während der Luftschlacht von England, bei der sich die Briten gegen deutsche Luftangriffe verteidigten. Insgesamt wurden 20.000 Spitfire-Maschinen gebaut. Davon sind noch knapp 250 erhalten, von denen wiederum rund 50 flugtauglich sind. Wegen ihrer Rolle im Zweiten Weltkrieg ist die Spitfire für Brooks ein Symbol "der freien Menschheit".

Kommentare (1)

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Kristianjarnig
2
1
Lesenswert?

Naja...

..."großartigste Flugzeug das je gebaut wurde" ist mal wieder so eine typisch britische Einschätzung die nichts mit der Realität zu tun hat(wir kennen unsere britischen Freunde nun mitlerweile recht gut, viele von denen halten ja sogar den Brexit für eine dieser "tollen" britischen Ideen).

Allein aus der Epoche des 2.WK fallen mir zig gleichwertige bzw. bessere Flugzeuge ein - FW(Focke Wulf) 190, BF109(Messerschmidt), ME262(!!!), TA152 dann noch die Amerikaner mit P51 Mustang, P38 Lightning.

Die "Spit" hatte ihren großen Auftritt in der Luftschlacht um England wobei man faiererweise erwähnen muß das JEDER abgeschossene Pilot der Deutschen in Gefangenschaft ging, (fast) jeder der Briten stieg in eine neue Spit und konnte weiterkämpfen.
Und weil die Luftschlacht schließlich von deutscher Seite beendet wurde(wegen der Verluste), dabei waren die Engländer hier bereits fast geschlagen was die Deutschen aber nicht wußten. Immerhin blieb den Engländer somit die Operation "Seelöwe" und die vermutliche endgültige Blamage erspart.

Die Spitfire ist ein schönes und sehr gutmütiges Flugzeug, vom besten Flugzeug ist es Meilenweit entfernt außer man ist Brite ;-) Mal schauen wie weit sie kommen.

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