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Sternstunde für Astro-Fans Heute ist Jupiter mit bloßem Auge sichtbar

Laut Raumfahrtbehörder NASA soll der Jupiter heute mit freiem Auge am Himmel sichtbar sein. Den ganzen Juni über kann man das Astro-Spektakel bereits miterleben, heute soll er besonders hell erscheinen.

Dieses Bild wurde am 8. Juni 2019 in Gemersky Jablonec in der Slowakei aufgenommen: Milchstraße und Jupiter sind sichtbar © (c) AP (Peter Komka)
 

Liebhaber des Sternenhimmels aufgepasst: Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems, soll am heutigen 10. Juni besonders hell am Firmament erscheinen. Sogar mit bloßem Auge soll er erkennbar sein.

Ab etwa 10 Uhr abends bis kurz vor Sonnenaufgang dürfte der Gigant heute im Südosten deutlich sichtbar sein. Mit Hilfe eines kleinen Teleskops sollten sogar dessen größere Monde - insgesamt hat er 79 davon -  sichtbar sein. Gegen Monatsende nimmt die Sichtbarkeit dann wieder deutlich ab.

 

Warum ist das so?

Jupiter gelangt in Opposition zur Sonne. Das heißt, dass er in einer Linie mit der Sonne und der Erde steht. Deshalb wirkt er größer und somit auch heller. Bis auf 640 Millionen Kilometer nähert sich der Gasriese der Erde - das ist der erdnächste Punkt. Das Licht legt diese Entfernung in weniger als 36 Minuten zurück.

Am 17. und 18 Juni steht übrigens bereits das nächste Himmelsspektakel bevor. Mars und Merkur kommen der Erde nahe und sind unmittelbar nach dem Sonnenuntergang zu beobachten.

Hubble: Durch die Galaxie

"Säulen der Schöpfung": Das 1995 entstandene Bild des "Hubble"-Weltraumteleskops wurde zu einer Ikone der Astronomie. 

Nun haben Astronomen rund 7500 Einzelaufnahmen des "Hubble"-Weltraumteleskops zu einem Panoramabild mit 265.000 Galaxien kombiniert.

 Der "mystische Berg", eine Sternentstehungsregion im Carina-Nebel, wurde zum 20. Jubiläum von ESA und NASA veröffentlicht.

Bild aus dem Wellenbereich nahe des Infraroten: Hier werden die Umrisse des "mystischen Bergs" nur schemenhaft sichtbar. Erst die Kombination von Fotos aus mehreren Wellenbereichen macht die atemberaubenden Fotos sichtbar.

Carina-Nebel: In der rund 7500 Lichtjahre von der Erde entfernten Region entstehen ständig neue Sterne.

 

Das "Hubble"-Weltraumteleskop: Rund 570.000 Fotos in 20 Jahren.

 

Nordlichter in der Jupiter-Atmosphäre

Der Bubble-Nebel, auch Blasennebel genannt,  ist ein Emissionsnebel und eine Region im Sternbild Kassiopeia.

Messier 63 ist eine Spiralgalaxie im Sternbild Jagdhunde. 

NGC 1300 ist die Bezeichnung einer Balkenspiralgalaxie im Sternbild Eridanus. NGC 1300 hat einen Durchmesser von etwa 115.000 Lichtjahren und befindet sich in einer Entfernung von 21 Megaparsec (rund 70 Millionen Lichtjahre).

Die Antennen-Galaxien bilden ein Paar stark miteinander wechselwirkender Galaxien im Sternbild Rabe.

NGC 2174 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion, der etwa 6400 Lichtjahre von der Erde entfernt ist.

Der Ringnebel ist ein Planetarischer Nebel im SternbildLeier.

Das Stephans Quintett ist eine Gruppe von fünf Galaxien im Sternbild Pegasus, die am 22. September 1877 von dem französischen Astronom Édouard Jean-Marie Stephan entdeckt wurde.

Der Carinanebel.

Pismis 24 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Skorpion. 

Der Katzenaugennebel (NGC 6543) ist ein Planetarischer Nebel im Sternbild Drache. 

Diese Aufnahme zeigt den reichhaltigen Galaxienhaufen Abell 3827. Die seltsamen bläulichen Strukturen, die die zentralen Galaxien des haufens umgeben, sind Gravitationslinsenabbilder einer weiter entfernten Hintergrundgalaxie.

NGC 524 ist eine linsenförmige Galaxie vom Hubble-Typ S0/a im Sternbild Fische auf der Ekliptik, ca. 111 Mio. Lichtjahre von der Milchstraße entfernt.

Der Pferdekopfnebel ist ein 3 Lichtjahre großer Teil einer Dunkelwolke im Sternbild Orion, die sich vor dem rot leuchtenden Emissionsnebel IC 434 mit einer Silhouette ähnlich einem Pferdekopf abhebt. Von der Erde ist der Nebel ungefähr 1500 Lichtjahre entfernt.

Der Orionnebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion.  Er ist mit bloßem Auge als Teil des Schwertes des Orions südlich der drei Sterne des Oriongürtels gut sichtbar.

Orionnebel

NGC 5189 ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Fliege am Südsternhimmel. Das Objekt wurde am 1. Juli 1826 von James Dunlop entdeckt.

Der Mars

R136 ist ein Supersternhaufen, ein großer offener Sternhaufen, der sich inmitten des Tarantelnebels in der Großen Magellanschen Wolke befindet.

Ein Clash im berühmten Galaxien Quintett.

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Kommentare (8)

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KarlZoech
0
1
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Diese vom Hubble-Teleskop gemachten Bilder sind einfach so sehr faszinierend!

Sie geben einen Blick in die Unendlichkeit der Schöpfung.
Wenn ich mir diese Bilder ansehe, dann komme ich der Gottesfrage unendlich näher, als wenn ich mir 100 Predigten anhörte.

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berggrazer
7
10
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Aus der Reihe:

"Der KLZ-Praktikant hat Galileo geschaut"...

Einfach peinlich wie eine Zeitung dieses Formats mit Dumm-Meldungen um sich schmeißt wenns um Naturwissenschaften oder IT geht...

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duesentrieb1
0
11
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Richtig

Der Jupiter ist immer mit bloßem Auge sichtbar.

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hermannsteinacher
0
7
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Empfehlenswert

"Flirten mit den Sternen" von Werner Gruber, Ecowin 2019, 210 Seiten

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Smusmu
0
29
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Nicht nur heute, sondern...

schon seit Wochen ist Jupiter sichtbar. Ich trau mich behaupten, dass 98% der Leute Jupiter nicht von einem normalen Stern unterscheiden können.

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lady6060
0
12
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stimmt sicher

ich glaub es sind mehr....erst wenn man aufmerksam gemacht wird ...so wie jetzt..fängt man an zu fragen... WO UND WIE SEH ICH DIESEN STERN so wie ich jetzt!!!!!LG

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hermannsteinacher
1
4
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Schlag nach im

"Kosmos Himmelsjahr 2019" Herausgegeben von Hans-Ulrich Keller, 304 S.

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Planck
1
17
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Naja,

Jupiter geht heute um 21 Uhr 27 auf. Da er aber nicht über 18 Grad steigt, werden Sie möglicherweise eine erhöhte Position brauchen,
Um 23 Uhr finden Sie den Planeten auf vertikal 10,5 Grad auf 143,71 Grad (Südosten).
Mit einem guten Feldstecher sollten Sie die vier galiläischen Monde sehen (von links unten nach rechts oben in der Reihenfolge Ganymed -- Europa -- Jupiter -- Io -- Callisto).

Viel Glück beim Aufsuchen, möge das Wetter mitspielen.

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