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Für ein Jahr"Dracheninsel" Komodo wird für Touristen gesperrt

Begründet wird die Entscheidung mit dem Schutz der seltenen Tiere, die oft auch die "letzten Drachen der Welt" genannt werden.

"Dracheninsel" Komodo für Touristen gesperrt © EPA
 

Indonesien will seine "Dracheninsel" Komodo ein Jahr lang dicht machen. Die Insel östlich von Bali, wo mehrere tausend Komodowarane zu Hause sind, soll das ganze Jahr 2020 über für Touristen gesperrt bleiben, wie die Regierung in Jakarta mitteilte. Begründet wird dies mit dem Schutz der seltenen Tiere, die oft auch die "letzten Drachen der Welt" genannt werden.

Touristenattraktion: "Dracheninsel" Komodo wird für ein Jahr gesperrt

Komodo-Drachen

Die Tiere werden bis zu drei Meter lang und mehr als 70 Kilogramm schwer. Wegen ihres finsteren Erscheinungsbilds werden sie auch Komodo-Drachen genannt. Insgesamt sind auf der Insel etwa 5000 Warane zu Hause.

(c) EPA (OLIVIER MATTHYS)

Nationalpark Komodo

Komodo ist eine der kleinen Sundainseln mit etwa 2000 Einwohnern. Sie gehört zur indonesischen Provinz Ost-Nusa-Tenggara. Bekannt wurde die Insel vor allem durch den Komodowaran, die größte lebende Echsenart. Zusammen mit mehreren kleineren Inseln ist Komodo ein Teil des Nationalparks Komodo.

Martina Stix

Seltene Tiere

Die Komodowarane haben den Ruf, ziemlich aggressiv zu sein. Angriffe auf Menschen sind jedoch selten. Derzeit kommen pro Monat etwa 10.000 Besucher auf die Insel. Duch die Schließung sollen die seltenen Tiere geschützt und neue Bäume angepflanzt werden.

(c) Getty Images (jokoleo)
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Auf Komodo gibt es bereits einen Nationalpark. Vergangene Woche wurde ein Versuch vereitelt, 41 Warane außer Landes zu bringen.

Die Tiere werden bis zu drei Meter lang und mehr als 70 Kilogramm schwer. Wegen ihres finsteren Erscheinungsbilds werden sie auch Komodo-Drachen genannt. Insgesamt sind auf der Insel etwa 5.000 Warane zu Hause. Sie haben den Ruf, ziemlich aggressiv zu sein. Angriffe auf Menschen sind jedoch selten. Derzeit kommen pro Monat etwa 10.000 Besucher auf die Insel. Die Schließung soll unter anderem dazu genutzt werden, neue Bäume anzupflanzen.

 

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