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50 Jahre MondlandungMondgestein: Selten, extrem teuer, aber aufschlussreich

Von wegen grau und unscheinbar: Mondgestein ist selten, teuer und der Traum vieler Forscher. Was es uns über den Mond verrät und warum man mit dem richtigen Riecher viel Geld damit machen kann.

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Christian Köberl
Impakt-Forscher und Chef des Naturhistorischen Museums: Christian Köberl © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Manch anderer hätte sich längst auf einen einsamen Planeten gewünscht. Wenn sich Ereignisse wie 50 Jahre Mondlandung am Horizont abzeichnen, steht Christian Köberl im Dauereinsatz. Doch dafür jemanden gleich auf den Mond schießen? Da kann er nur lachen: „Es freut mich sehr, wenn sich Leute für den Mond interessieren.“ Dass er ein ausgewachsenes Faible für den Erdtrabanten hat, wäre einem spätestens in seinem Büro klar geworden: Hier ist immer Vollmond oder alles voll Mond, beides wird wohl stimmen. Der Mond in unterschiedlichen künstlerischen Spielarten, sogar eine Art Mondglobus mit realer Oberflächenabbildung gibt es hier. Fast wirkt es beim Eintreten so, als wäre man zufällig in eine fremde Galaxie gestolpert.

Warum man ausgerechnet hier gelandet ist, ist kein Geheimnis: Christian Köberl ist nicht nur Generaldirektor des Naturhistorischen Museums (NHM) in Wien und Geochemiker, sondern vor allem auch Impaktforscher. Salopp könnte man sagen: Steine sind seine Leidenschaft und ist von Mondgestein die Rede, dann ist er in seinem Element. Vor allem auch, weil nur wenige Meter oberhalb, im Meteoritensaal des Museums, echtes Mondgestein als Dauerleihgabe der Nasa ausgestellt ist. Das ist kein kleiner Steinwurf, sondern eine echte Rarität, denn Steine vom Mond sind die seltensten, teuersten und wertvollsten, die es auf der Erde gibt.

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