Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

38 GradRekordhitze in der Arktis gemessen

Laut russischem Wetterdienst wurden im Juni in der arktischen Stadt Werchojansk bis zu 38 Grad gemessen. Schuld sei der Klimawandel.

© BIG SHOT Foto+Film KG, Graz
 

In der russischen Arktis sind im Juni Rekordtemperaturen von bis zu 38 Grad gemessen worden. "Wir hatten extrem anomales Wetter" im Juni, sagte der Leiter des russischen Wetterdienstes, Roman Wilfand. Diese "außergewöhnlichen" Phänomene seien auf den Klimawandel zurückzuführen. In der Folge kam es ungewöhnlich häufig zu Bränden in der russischen Tundra.

Im Norden Russlands - unter anderem in der sibirischen Teilrepublik Jakutien - hatte es in den vergangenen Wochen eine regelrechte Hitzewelle gegeben. So wurden laut Wilfand etwa in Werchojansk am 17. Juni 38 Grad Celsius erreicht. Ende des 19. Jahrhunderts war in der arktischen Stadt noch ein Kälterekord von minus 67,8 Grad gemessen worden. Einige Regionen riefen wegen der zahlreichen Tundra-Brände den Notstand aus.

Wilfand zufolge sind die heißen Temperaturen auf den Klimawandel und eine Veränderung der atmosphärischen Zirkulation zurückzuführen. Immer häufiger träten polare Hochdruckgebiete auf, die sonniges Wetter mit sich bringen, erklärte der Wetter-Experte. In der Folge heizt sich der Boden im Sommer stärker auf und begünstigt so Brände in der Tundra. Diese tragen laut Wilfand wiederum zur weiteren Erwärmung bei, da die Asche sich auf dem Arktis-Eis ablagert, dieses die Sonne nicht mehr reflektiert und schneller schmilzt.

Kommentare (10)

Kommentieren
michael787
3
19
Lesenswert?

Es gibt keine "heißen Temperaturen"!

Es gibt nur "hohe Temperaturen" oder ein "heißes Wetter".

michael787
2
5
Lesenswert?

Es gibt keine "heißen Temperaturen"!

Es gibt nur "hohe Temperaturen" oder ein "heißes Wetter".

wollanig
37
8
Lesenswert?

Blablabla

In den 80ern hatte es in Werchojansk auch schon fast +40 Grad. Die gleiche Panikmache wie mit dem Foto der Hundeschlitten im Tauwasser. Dass das schon immer so war und man es vor 50 Jahren genau so fotografieren hätte können, wurde tunlichst verschwiegen. Aber die Medien sind natürlich sofort auf den Zug aufgesprungen.

tenke
1
2
Lesenswert?

Die Welt geht den Bach runter! Und wir

machen weiter wie bisher (und ich bezeichne mich selbst auch nicht als Musterschüler). Eigentlich traurig.

tenke
1
2
Lesenswert?

Die Welt geht den Bach runter!

Und wir machen alle weiter wie bisher (und ich bezeichne mich selbst auch nicht als Musterschüler). Eigentlich traurig.

erstdenkendannsprechen
1
4
Lesenswert?

"das es schon immer so war" ist eine glatte lüge.

es hat hohe temperaturen gegeben - aber nie in der häufung. aber "das war schon immer so" ist immer eine gute aussage, wenn man seinem egoismus fröhnen will - zu ihren lebzeiten wird es sich schon ausgehen, machen sie weiter so, sie brauchen keine "panik" zu haben. die anderen - naja, die können ihnen ja wurscht sein. wegen menschen, die so denken, sind wir, wo wir sind. danke für nichts.

wollanig
5
2
Lesenswert?

Unterlassen Sie es,

mir etwas zu unterstellen, was ich nicht gesagt habe. Woher wollen Sie wissen was ich denke? Typisches besserwisserisches Verhalten dieser Klientel.

wollanig
2
1
Lesenswert?

Checker

Sogar der Forscher, der das Foto gemacht hat, hatte bestätigt, dass das nichts mit dem Klimawandel zu tun hat. Das Ereignis findet praktisch jedes Jahr statt, wird von den Einheimischen schon immer erwartet. Das Wasser stammt von der normalen jährlichen Schneeschmelze und kann nicht abfließen, weil das Eis dicht ist. Für die dort lebenden Menschen positiv, weil sie so wissen, dass das Eis fest ist. Das Ereignis wurde schon im 19. Jahrhundert von Forschern dokumentiert.

checker43
1
23
Lesenswert?

Gebens

eine Quelle an.

scionescio
0
2
Lesenswert?

@checker43: ein kurzer Aufruf von Tante Google bringt sofort ans Tageslicht, dass Werchojansk auf diesem Planeten mit dem größten Temperaturunterschied (106 Grad!) ist ...

... wenn es im Winter Minus 67,8 Grad hat: wieviel Plusgrade muss es dann wohl im Sommer haben (und das wurde schon 1892 gemessen...).
Ist es zu viel verlangt, sich selbst Fakten zu recherchieren oder ist es nur bequem, sofort anderen eine Lüge zu unterstellen?
Kleiner Tipp: wenn sie schon einmal Google angeworfen haben, können sie sich auch den Unterschied zwischen Wetter und Klima erarbeiten - vielleicht trägt dann dieses Wissen zu ihrer Beruhigung bei.