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SeilbahnunglückDie Gondel raste ungebremst talwärts

Nach Riss des Zugseiles der Gondelbahn am Lago Maggiore dürfte die Notbremse versagt haben. 14 Menschen starben in den Trümmern. Ein Fünfjähriger hat das Unglück als Einziger überlebt.

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Rettungskräfte am Absturzort
Rettungskräfte am Absturzort © AP
 

Das Frühsommeridyll endete jäh, mit einem furchtbaren Knall. Unten lag der tiefblaue Lago Maggiore, das Grün der Nadelbäume säumte den letzten Abschnitt, den die Seilbahn auf den Monte Mottarone zurücklegen sollte. 20 Euro kostet die Fahrt hin und zurück, 20 Minuten dauert sie. Unten im Ort Stresa am Ufer des Lago Maggiore beginnt die Fahrt, meist kommen die Fahrgäste kaum aus dem Staunen heraus, wenn die Kabine der Bahn am Seil nach oben gezogen wird und sich der spektakuläre Blick über eine der schönsten Gegenden Norditaliens auftut. Rechts der Lago Maggiore und die Lombardei mit ihren Gipfeln, links der Piemont. Ein herrliches Panorama, viele Seen. Oben angekommen geht der Blick bei gutem Wetter bis hin zum Monte Rosa in den Walliser Alpen an der Grenze zur Schweiz.

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