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Ausnahmezustand bis 30. AprilItalien will Skipisten-Öffnung auf 15. Februar verschieben

Trotz heftiger Proteste soll die für 15. Jänner geplante Eröffnung der Skigebiete um ein Monat verschoben werden. Die Regierung gibt damit dem Druck des Wissenschafter-Komitees nach, das das Gesundheitsministerium im Umgang mit der Coronavirus-Epidemie berät.

© AFP
 

Die Italiener müssen sich mit dem Skifahren noch gedulden. Die italienische Regierung will mit einer am Samstag in Kraft tretenden neuen Verordnung die für 18. Jänner geplante Öffnung der Skipisten auf den 15. Februar verschieben. Die Regierung gibt damit dem Druck des Wissenschafter-Komitees nach, das das Gesundheitsministerium im Umgang mit der Coronavirus-Epidemie berät.

Die Regierung hatte vor den Weihnachtsfeiertagen eine Anti-Covid-Verordnung beschlossen. Diese sah die Schließung der Skianlagen bis 7. Jänner vor, die dann bis 18. Jänner verlängert wurde. Jetzt soll die Öffnung der Skipisten weiter verzögert werden. Die Betreiber der Skianlagen und die norditalienischen Regionen protestieren und fordern mit Nachdruck den Start der Skianlagen und Stützungsgelder für den Wintertourismus.

Nach dem Ende der Weihnachtsfeierlichkeiten und einer zehntägigen Übergangsphase tritt in Italien am Samstag eine neue Regierungsverordnung mit Anti-Covid-Vorgaben in Kraft. Damit wird der Ausnahmezustand in Italien bis zum 30. April verlängert. Bis 15. Februar sind Reisen zwischen den Regionen verboten. Außerhalb der eigenen Region darf man nur aus beruflichen oder anderen dringenden Gründen reisen. In den als "orange" eingestuften Regionen bleiben die Lokale geschlossen. Take-away-Dienste sind nach 18 Uhr verboten. In "gelben" Regionen mit niedrigerem Corona-Reproduktionswert werden die Museen wieder öffnen.

Die Regierung empfiehlt wie bereits in der Weihnachtszeit, maximal zwei Angehörige oder Freunde zu Hause zu empfangen. Eingeführt wird im Ampelsystem erstmals auch eine weiße Zone mit weniger als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner, in der lediglich Masken- und Distanzierungspflicht gelten soll. In keiner der 20 italienischen Regionen ist die Zahl der Infektionen jedoch so niedrig.

Die Regionen protestierten wegen des Beschlusses, Take-away-Dienste nach 18 Uhr zu verbieten. Diese Maßnahme bestrafe noch härter die Gastronomie, hieß es. In ganz Italien sind Protestaktionen und Sit-ins von Lokalinhabern geplant. Diese wollen am Freitagabend den Anti-Covid-Regeln zum Trotz ihre Lokale offen halten, auch wenn sie keine Speisen servieren werden


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