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Ausnahmeregel gefordertNikolo könnte kontaktlos an Häusern vorbeiziehen

Kontaktlose Geschenkübergabe oder negativ getestete Personen als Nikolodarsteller - Tiroler Politiker zeigen bei ihren Forderungen zumindest Einfallsreichtum.

Sujetbild © Weichselbraun
 

Zwei Tiroler Oppositionspartei - NEOS und die FPÖ - haben am Wochenende eine Ausnahme von den Corona-Maßnahmen für den Nikolo gefordert. Die Covid-19-Notmaßnahmenverordnung lasse "den Nikolaus formaljuristisch nicht außer Haus gehen", kritisierte NEOS-Obmann Dominik Oberhofer in einer Aussendung. "In Zeiten, in denen Kinder ohnehin schon leidtragende in der Krise sind, stößt das bei uns auf absolutes Unverständnis", meinte er.

Stattdessen könne der Nikolo etwa "kontaktlos an den Häusern vorbeiziehen, den Kindern zuwinken und seine Gaben an der Türe hinterlassen", schlug er vor. Dies müsse aber rechtlich gedeckt sein. Daher forderte er die Tiroler Landesregierung auf, "hier rasch in Wien tätig zu werden". Dass Hausbesuche derzeit nicht möglich seien, war für Oberhofer "selbstverständlich".

Auch die FPÖ will am 6. Dezember den Nikolo auf Tirols Straßen sehen. "Es wäre sinnvoll, dass Personen, die einen negativen Test nachweisen können, als Nikolaus-Darsteller die Familien auf der Straße oder im Garten besuchen können", meinte FPÖ-Chef Markus Abwerzger. Die Familien seien "total verunsichert", es brauche daher eine "Handlungsanweisung, was erlaubt ist und was nicht". Es wäre zudem "wenig sinnvoll", dass am 7. Dezember "nach Aufhebung der Beschränkungen der 'Nikolaus' unkontrolliert zu den Kindern kommt", sagte er.


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Kommentare (6)
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wahlnuss
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Kontaktlos vorbeiziehen...hmm

Vorbeifliegen wäre noch magischer. Und dahinter der Krampus in eine Kickl-Maske...

altbayer
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Die Idee ist gut......

Den Nikolaus am Abend des 5.Dezembers durch die Straßen fahren zu lassen finde ich (für die kleinen Kinder) sehr gut - kontaktlos!
Die Pfarren (die normal die Nikolausaktionen durchführen) sollten, wie bei den Sternsingern, den Weg und die Zeit des Nikolaus über ihre Homepage bekanntgeben. Die Kinder sehen den Nikolaus vorbeifahren, freuen sich und die Eltern können die (hoffentlich) kleinen Geschenke dann ja selbst vor der Türe hinstellen.
Ich melde mich mit meinem Oldtimer Cabrio (4-sitzig) freiwillig als "Rentier" - der Nikolaus sitzt hinten (beleuchtet) , der Chauffeur vorne - der Abstand wird eingehalten, nur kalt könnte es bei offenen Dach werden -aber das Lächeln der Kinder im warmen Zimmer hinterm Fenster wird es uns Wert sein.
Vielleicht schaffen wir es ja (zumindest) in Graz mit Hilfe von Cabrio- und Oldtimer Clubs und den Pfarren einen "Rolling Nikolaus" für alle Grazer Kinder zusammen zu bekommen?
Vielleicht schafft es auch die KLZ bis 5.Dezmeber eine "Rolling Nikolaus Aktion" zu organisieren?

Hieronymus01
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Nur zur Info.

Der echte Nikolaus von Myra hat auch kontaklos und anonym die Kinder beschenkt.

PiJo
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Der echte Nikolaus von Myra

Zurück zum Ursprung wäre auch für das kommende Weihnachtsfest ein guter Ansatz um den hektischen Weihnachtsrummel zu entschleunigen und dem Heiligabend wieder aufzuwerten .Die glänzenden Kinderaugen unter dem Christbaum strahlen auch bei weniger Hektik .

altbayer
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Weihnachtsfest ?

Wer feiert heute noch Weihnachten aus religiösen Gründen?
Vielleicht 5% der Österreicher!
Für den Rest ist Weihnachten nur mehr Tradition!

jg4186
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Der Nikolaus kommt!

Das ist eine schwierige Entscheidung!
Keinesfalls dürfen die Zahlen durch den Nikolaus wieder steigen.
Kontaktlos sollte möglich sein: Der Nikolaus läutet, wartet im Stiegenhaus oder vor dem Haus.