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SchottlandPolizei löste hunderte illegale Partys auf

Zwischen Ende August und Mitte Oktober wurde die Polizei mehr als 3.000 Mal zu illegalen Treffen in privaten Haushalten gerufen.

Wenn Pubs geschlossen sind, feiern viele zu Hause © (c) AFP (ANDY BUCHANAN)
 

Wegen strenger Corona-Beschränkungen hat die Polizei in Schottland in den vergangenen Wochen Hunderte Hauspartys aufgelöst. Zwischen Ende August und Mitte Oktober wurde die Polizei mehr als 3.000 Mal zu illegalen Treffen in privaten Haushalten gerufen, wie aus Daten der Polizei hervorgeht, über die der Sender BBC am Mittwoch berichtete.

Ende August hatte die Polizei in Schottland den Auftrag bekommen, private Partys aufzulösen, die gegen die geltenden Kontaktbeschränkungen verstoßen. In mehr als 430 Fällen wurden demnach Bußgelder verhängt; darüber hinaus gab es 83 Festnahmen - etwa wenn die Feiernden die Polizisten attackierten.

Eigentlich sind Treffen in privaten Haushalten in Schottland zurzeit verboten. Das Land befindet sich in einer mehrwöchigen Phase strenger Regeln, bevor in der kommenden Woche wie in England ein mehrstufiges Warnsystem in Kraft treten soll.

Unter den Einsätzen, von denen viele in den Großstädten Glasgow und Edinburgh stattfanden, gab es eine Studentenheimparty mit mehreren Hundert Teilnehmern, aber auch kleinere religiöse Versammlungen. Zudem sollen Airbnb-Wohnungen häufig als Ort für "Pop-Up-Partys" gebucht und zweckentfremdet worden sein.

Man sei "besorgt über das Überhandnehmen von Hauspartys", sagte ein Sprecher der schottischen Regierung. "Wir wissen, dass die Regeln hart sind, und wir wollen sie nicht einen Moment länger haben, als sie notwendig sind - aber jeder muss weiterhin seinen Teil beitragen, die Verbreitung des Virus zu bremsen."


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Kommentare (3)
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pesosope
3
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Ja um Gottes Willen, dort regiert ja eine linksliberale Partei

Die sind nicht Mitte und nicht Rechts und trotzdem achten sie den privaten Bereich nicht. Was ist da los?

Planck
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Der Unterschied ist:

Ich traue Nicola Sturgeon, dass die SNP die Regeln nicht länger haben will als nötig.
Der NeuenFPÖvormalsÖVP nicht.

Kristianjarnig
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Vermutlich keine Opposition deren einziges Ziel darin besteht Unfriede zu stiften?

Wäre das eventuell ein Grund?

Gerade vor kurzem hat eine PArteiführerin der Opposition jegliche kooperation mit der Regierung abgelehnt. Wäre ja auch ganz blöd wenn man dann mitverantwortlich für unpopuläre Entscheidungen gemacht würde.

Und dann wundert man sich(und manche strotzen vor Sarkasmus) das es in Österreich nicht schneller geht.

Traurig das es bis zum letzten Gericht um politisches Kleingeld geht bei uns. Sogar die Briten sind da schlauer was einiges aussagt finde ich.