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Es geht aufwärts in ItalienErstmals keine Corona-Todesopfer in der Lombardei

Die niedrigste Zahl von Coronavirus-Todesopfern seit dem 22. Februar gibt Grund zur leiser Hoffnung bei Österreichs südlichen Nachbarn.

© (c) AP (Antonio Calanni)
 

Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer ist in Italien auf ein Rekordtief gesunken. Drei Menschen sind von Samstag auf Sonntag in Italien nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben. In der Region Lombardei, dem Zentrum des Corona-Ausbruchs in Italien, wurden innerhalb von 24 Stunden erstmals seit dem 22. Februar keine Toten gemeldet.

Insgesamt 35.045 Menschen sind seit Beginn der Pandemie am 20. Februar mit oder am Coronavirus in Italien gestorben. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden 219 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet, am Vortag waren es 249.

Die Zahl der noch aktiv Infizierten sank auf 12.440, jene der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten fiel auf 743 Personen, das sind 14 weniger als am Vortag. 49 Patienten lagen auf Intensivstationen. Am Höhepunkt der Epidemie im März waren über 4.000 Patienten auf Intensivstationen behandelt worden.

Die Gesundheitsbehörden in der Lombardei berichteten, dass es erstmals binnen 24 Stunden keine Todesopfer in der Region gegeben habe. Das war seit dem 22. Februar nicht mehr der Fall gewesen, als in der Kleinstadt Casalpusterlengo bei Mailand die 77-jährige Giovanna Carminati als erstes lombardisches Covid-19-Todesopfer gemeldet wurde.

Die Gesamtzahl der in der Lombardei Verstorbenen blieb damit auf 16.788 stabil. 33 Neuinfizierte gab es am Sonntag in der Region. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten in den lombardischen Spitälern lag bei 148. Nur noch 22 Patienten lagen auf einer lombardischen Intensivstation.


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