Es war eine lange Nacht für die Regierungsvertreter der Mitgliedsstaaten und des EU-Parlaments. Erst nach 14 Stunden kam am Donnerstag die Einigung: 42,5 Prozent des Energieverbrauchs in der EU müssen bis 2030 aus erneuerbaren Quellen wie Wind-, Solar- und Wasserkraft kommen müssen, so der Beschluss, der nun noch formal angenommen werden muss. Ersetzt wird damit das bisherige Ziel von 32 Prozent; das EU-Parlament hatte 45 Prozent gefordert. 2021 bezog die EU 22 Prozent ihrer Energie aus regenerativen Quellen.