Scharfe Kritik an Corona-PolitikWie sich Kroatiens Präsident Milanovic an Österreich reibt

Kroatiens Präsident Milanovic zeichnet sich durch übersteigertes Selbstbewusstsein aus und scheut nicht die Konfrontation mit Wien.

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Milanovic bei einem informellen Treffen der Staatsoberhäupter in Wien im Gespräch mit Bundespräsident Van der Bellen
Milanovic bei einem informellen Treffen der Staatsoberhäupter in Wien im Gespräch mit Bundespräsident Van der Bellen © (c) imago images/SKATA (via www.imago-images.de)
 

Der kroatische Präsident Zoran Milanovic ist als Politiker bekannt, der nach dem Motto handelt, besser einen Freund verlieren als eine Pointe. Diese Einstellung des 66-jährigen paart sich noch mit einem übersteigerten Selbstbewusstsein und dem offensichtlichen Bedürfnis, nicht nur sein kroatisches Volk, sondern auch Nachbarstaaten und die EU insgesamt zu belehren.

Beispiele dafür gibt es bereits aus seiner Amtszeit als sozialdemokratischer Regierungschef in den Jahren 2011 bis 2016, die jedoch fast nie auch die Öffentlichkeit in Österreich berührt haben.
Seit der Corona-Pandemie ist das nun anders geworden. So kritisierte Milanovic in der Vorwoche den Lockdown für Ungeimpfte und sagte wörtlich: "In Österreich verbietet man heute Menschen, die nicht geimpft sind, das Haus zu verlassen. Was ist das, Wissenschaft oder Methoden, die an die 1930er-Jahre erinnern?"

Kommentare (7)
Peterkarl Moscher
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Rücktritt aber rasch !

Der soll sich um seine Ustascha kümmern die immer noch gewillt sind Bosnien
aufzuteilen . Wir im Gegensatz zu Kroatien pflegen eine Demokratie !

kritik53
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Er

regt sich nur deshalb auf, weil vielleicht etwas weniger Urlauber zu ihm kommen. Es wird ihm aber nicht besonders schaden, weil Österreicher so verblödet sind, solchen Typen unser gutes Geld in den Rachen zu werfen. Es wäre besser, wenn er auf seine eigenen Zahlen schaut, die ja auch nicht gerade das Gelbe vom Ei sind.

Franzzz
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Widerlich

Man fasst es kaum, welche Typen an der Spitze des Staates stehen...wir haben uns GsD den Hofer als Bundespräsident noch erspart, kaum vorstellbar: Hofer BP und Kickl Innenminister in der Pandemie

Jelineck
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Was geht ihn

Österreichs Coronapolitik an?

samro
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es geht ihn sehr wohl an

denn jeden sommer importieren wir einen schoenen %satz von faellen aus dem lieben kroatien und buesen fuer deren coronapolitik.

soll sein volk mal auf kurs bringen und damit unsere zahlen druecken.

dude
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Gegenfrage, liebe Jelineck!

Was geht uns die polnische Justiz an? Oder die ungarische Pressefreiheit?

GanzObjektivGesehen
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Aha. Äpfel und Birnen werden noch immer gerne verglichen......