Freund nicht auffindbar Leiche von Gabby Petito obduziert: FBI geht von Tötungsdelikt aus

Gabby Petito und ihr Freund waren im Sommer zu einer Reise durch die USA aufgebrochen - nur der 23 Jahre alte Freund der jungen Frau kehrte am 1. September zurück. Die Leiche von Petito wurde in einem Nationalpark gefunden.

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Gabrielle Gabby Petito
Gabrielle Gabby Petito © (c) AP
 

Nun ist es Gewissheit: Die 22-jährige Gabby Petito wurde Opfer eines Tötungsdelikts, wie das FBI mitteilte. Der Gerichtsmediziner kam zu dem vorläufigen Schluss, dass die junge Frau durch Fremdverschulden zu Tode kam. Die Todesursache sei aber weiterhin unklar.

Nachdem bekannt wurde, dass die 22-jährige Gabby Petito tot ist, nahmen die Behörden verstärkt ihren verschwundenen Freund ins Visier. So durchsuchten Polizei und FBI das Haus seiner Eltern in Florida, in dem das Paar zeitweise auch gelebt hatte. Der 23-jährige Freund der Frau war Anfang September allein vom Roadtrip des Paars durch die USA zurückgekehrt - und ist seit vergangener Woche nicht auffindbar.

Ermittler fanden Leiche

US-Ermittler haben im US-Bundesstaat Wyoming dann die Leiche der vermissten Gabby Petito gefunden. Die Leiche sei im Bereich des Spring Creek Campingplatzes gefunden worden.

Bilder und Videos der Reise geteilt

Petito und ihr Freund waren im Sommer zu einer Reise durch die USA aufgebrochen - nur der 23 Jahre alte Freund der jungen Frau kehrte am 1. September zurück. Die Polizei in Florida suchte unterdessen auch nach Petitos Freund, der mittlerweile ebenfalls verschwunden ist. Der 23-Jährige war am Freitag von seiner Familie als vermisst gemeldet worden. Der Fall schlägt in den USA hohe Wellen - nicht zuletzt, weil das Paar aus Florida zahlreiche Bilder und Videos von seiner Reise in sozialen Netzwerken geteilt hatte.

Chronologie

  • Am 2. Juli brechen Gabby Petito und ihr Freund zu einer Reise durch die USA auf.
  • 12. August: Die Polizei wurde  zu einem möglichen Fall von häuslicher Gewalt zu dem Van des Paares gerufen. Gabby sagte dort aus, dass sie unter einer Zwangsstörung leide und es zu einer Auseinandersetzung gekommen sei. Dabei habe sie ihren Freund auch geohrfeigt. Das Paar hatte daraufhin zugestimmt, die kommende Nacht getrennt zu verbringen.
  • 24. August: Gabby sprach das letzte Mal mit ihrer Familie. Zu diesem Zeitpunkt sollen sie in Salt Lake City gewesen sein. Einen Tag später postet die junge Frau das letzte Mal ein Bild.
  • 1. September: Nur der 23 Jahre alte Freund der jungen Frau kehrt von der Reise zurück.
  • 11. September: Gabbys Familie gibt eine Vermisstenanzeige auf.
  • 17. September: Petitos Freund hatte sich nach seiner Rückkehr in Schweigen gehüllt. Er brach ins Naturschutzgebiet Carlton Reservat auf, wo sich seine Spur verlor. 
  • 19. September: US-Ermittler haben im US-Bundesstaat Wyoming vermutlich die Leiche der Vermissten gefunden. Die Identität sei noch nicht zu hundert Prozent bestätigt.

Freund verschwunden

Petitos Freund hatte sich nach seiner Rückkehr in Schweigen gehüllt. Am Dienstag brach er dann ins Naturschutzgebiet Carlton Reservat auf, wo sich seine Spur verlor. Laut den Ermittlern ist er eine "Person von Interesse" im Zusammenhang mit Petitos Verschwinden, doch wird er nicht wegen eines Verbrechens gesucht. Petitos Familie warf dem 23-Jährigen vor, sich zu verstecken. Er werde nicht vermisst, zitierte der Sender CNN den Anwalt der Familie, Richard Stafford. Am Sonntag suchte die Polizei im Naturschutzgebiet Carlton Reservat unter anderem mit Drohnen und Hunden nach ihm. Am Montag wurde diese Suchaktion nicht fortgesetzt.

Stellungsnahme des Anwalts am Dienstag

Stattdessen rückte ein großes Aufgebot von Polizei und FBI am Haus der Eltern von Petitos Freund in Florida vor, wie auf Live-Fernsehbildern zu sehen war. Sie blieben stundenlang dort. Der Anwalt der Familie wolle sich am Dienstag äußern, hieß es.

Hausdurchsuchung in Florida, wo das Paar zeitweise gelebt hat
Hausdurchsuchung in Florida, wo das Paar zeitweise gelebt hat Foto © (c) AP (Curt Anderson)

Von der Reise des Paares in seinem ausgebauten Lieferwagen gibt es nicht nur schöne Bilder. Aufnahmen einer polizeilichen Körperkamera von Mitte August zeigen eine völlig aufgelöste Petito. Die Polizei wurde damals zu einem möglichen Fall von häuslicher Gewalt gerufen. Petito sagt in dem rund einstündigen Video, dass sie unter einer Zwangsstörung leide und es zu einer Auseinandersetzung gekommen sei. Dabei habe sie ihren Freund auch geohrfeigt. Das Paar hatte daraufhin zugestimmt, die kommende Nacht getrennt zu verbringen.

Kommentare (15)
plolin
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Schlimm

Aber in Amerika werden jeden Tag zig Menschen ermordet.
Wer ist diese Gabby? Eine hübsche Frau, das sehe ich.
Aber ist sie prominent? Klärt mich bitte auf.
Jeder Ermordete ist ein Ermordeter zuviel!

Stingray1705
1
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Traurig

Abgesehen von den Rechtschreibfehlern: Eine junge Frau ist vermutlich ermordet worden und hier diskutiert man über die Rechtschreibung. Mir wurde als Kind gesagt:“Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, sag lieber gar nichts!“

Carlo62
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Liebe Kleine Zeitung

Es gibt keine „mutmaßliche Leiche“. Was hier gemeint ist sollte heißen: Ermittler fanden vermutlich die Leiche von…

hansi01
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Die Redakteure möchten ja nur, dass der Leser mitdenkt

Und will keine Dotteln züchten.
Und mit ein wenig Verständnis liest man das was die Kleine sagen möchte.

Lepus52
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Zeitgeist!

Deutsche Sprache, schwere Sprache! (müsste schwierig heißen, denn schwer ist ein Gewicht 🤣🤣)

Horstreinhard
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Es gilt die Unschuldsvermutung

🙈

bond007
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Schundblatt geworden

in jedem Artikel nur mehr Rechtschreibfehler und falsche Formulierungen. Sogar in Überschriften. Ich verstehe schon, dass es online schnell gehen muss, aber 1. sind es online keine Romane die man nicht noch einmal durchlesen kann und 2. kann man eine RS Prüfung durchlaufen lassen. Aber der KZ ist es schon lange egal was ihre Redakteure, wenn es welche sind die das tippen, so zusammenpempern. Und das von einer der "größten" Zeitungen Österreichs

dude
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Da gibt es so ein schönes altes Kärntner Sprichwort, lieber 007:

"Wea schimpft, dea kaft!"

Jahcity 1
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Es

ist ein Boulevardblatt, nicht mehr und nicht weniger....´´copy and paste´´ ist der Alltag.

Kleine Zeitung
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Entschuldigung

Liebe Userinnen und User, in der Eile passierten um 5.58 Uhr Fehler, die aber nicht passieren dürften. Wir entschuldigen uns dafür und wünschen trotzdem einen guten Start in den Montag!

amse84ik
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An die KLZ Redaktion :

Wenn man Sie auf die Rechtschreibfehler ( die sich immer öfter häufen) aufmerksam macht kommt nicht mal " Muh" oder "Mah" zurück .......

Pelikan22
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Aktiv wird sie schon, die KZ!

Sie löscht einfach kritische Beiträge und schreibt Entschuldigungen!

stadtkater
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Rechtschreibfehler werden als

Tippfehler bagatellisiert. Und dass Menschen ohne Gefühl für Sprache gerade bei Zeitungen arbeiten müssen, ist ein Zeichen der Zeit.

Schaumal1
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Liebe Kleine Zeitung,

dazu muss ich aber leider sagen, es ist nicht immer 5.58, wenn die Fehler bei Ihnen entstehen. Sonst hätten wir einen Stillstand der Zeit.

Heike N.
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@james

Sie haben ja nicht ganz Unrecht, warum aber gehen Sie nicht mit gutem Beispiel voran?