Terroranschläge 20 Jahre nach 9/11: Die Bilder, die die Welt erschütterten

Der Tag, als die USA taumelten

Die Bilder sind wahrscheinlich die bislang berühmtesten des 21. Jahrhunderts. Fast jeder weiß noch, wo er damals war, als er die unglaubliche Nachricht hörte an jenem 11. September 2001.

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Das World Trade Center in New York, eines der zentralen Symbole des Kapitalismus und der Freien Welt, ist zum Ziel islamistischer Attentate geworden.

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Durch die präzise geplanten und ausgeführten Al-Kaida-Terroranschläge des 11. September - zwei Passagierflugzeuge wurden entführt und nacheinander in die Zwillingstürme gejagt - stürzten diese im Abstand von nur 20 Minuten ein: 2753 Menschen starben.

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In New York war es ein sonniger Morgen, in Europa Nachmittag. Die ganze Welt saß vor den Fernsehapparaten und starrte fassungslos auf das unbegreifliche Geschehen.

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Zwischen dem Treffer des ersten und dem Einsturz des zweiten Turms lagen 102 Minuten. Gut eineinhalb Stunden, in denen auch das Gefühl vermeintlicher Sicherheit in der westlichen Welt zerbarst.

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Ein weiteres Foto, das sich ins kollektive Gedächtnis einbrannte: Marcy Borders, deren Bild nach den verheerenden Anschlägen am 11. September 2001 in New York um die Welt ging, verstarb 2015 an den Folgen einer Krebserkrankung.

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US-Präsident George W. Bush wollte die Nation aus ihrer Schockstarre erlösen, als er neun Tage nach den Anschlägen vom 11. September 2001 vor dem Kongress sprach: "Unsere Trauer hat sich in Zorn verwandelt und der Zorn in Entschlossenheit." Von einem Ende der internationalen Terrorbedrohung kann auch 20 Jahre später keine Rede sein.

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Seit dem Anschlag auf das World Trade Center in New York im September 2001 gab es auch in Europa eine lange Reihe von blutigen Attentaten, die auf das Konto islamistischer Täter gehen.

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In vielen Fällen bekannten sich das Terrornetzwerk Al-Kaida oder die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) zu den Anschlägen.

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Spätestens die Abzugspläne von US-Präsident Donald Trump und seinem Nachfolger Joe Biden setzten in Afghanistan eine Dynamik in Gang, die zur erneuten Machtübernahme der Taliban geführt hat.

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Doch die Trümmerhaufen des amerikanischen Schicksalstages türmten sich damals ebenso im Pentagon in Washington, in das eines der Flugzeuge hineinpflügte.

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Ein Teil des US-Verteidigungsministeriums stürzte ein.

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Erst 60 Prozent der Opfer sind inzwischen identifiziert. Mit immer neuen Technologien und Methoden wird an den verbleibenden Überresten gearbeitet, ein mühsamer und langwieriger Prozess.

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Was bleibt ist eine Tragödie, deren Aufarbeitung selbst nach 20 Jahren nicht abgeschlossen ist.

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Die Bilder aus New York blieben im Gedächtnis - und boten den Fotografen die entsetzlichsten Motive.

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Al-Kaida ist nach Einschätzung der Denkfabrik Soufan Group heute "unermesslich stärker" als zum Zeitpunkt der Anschläge von 9/11 vor 20 Jahren.

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Das Netzwerk zählt demnach weltweit 30.000 bis 40.000 Mitglieder mit Ablegern unter anderem im Nahen Osten, Nordafrika, Südasien und auf der Arabischen Halbinsel.

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Trotz vieler Rückschläge könne Al-Kaida nach dem US-Abzug jetzt auch in Afghanistan wieder Kraft sammeln und neue Mitglieder gewinnen.

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In New York musste das Leben am nächsten Tag weitergehen. Es brauchte lange, bis feststand, was mit dem Ort des Geschehens solle. Der neue Komplex des World Trade Center ist bis heute nicht ganz fertig ist: Ein Hochhaus befinde sich noch im Bau.

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Die Gedenkstätte am Ort des Geschehens soll den Hinterbliebenen Trost geben - in vielen Fällen fanden sie ihn nie. Es war nicht der erste Al-Kaida-Anschlag auf das World Trade Center. Im Februar 1993 zündeten sechs Terroristen in der Tiefgarage des Nordturms eine 700-Kilo-Bombe: Sechs Menschen starben.

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Das Ziel war wohl eigentlich gewesen, den Nordturm einstürzen und ihn auf den Südturm fallen zu lassen. Doch dafür war die Sprengkraft zu gering. Erst achteinhalb Jahre später zerfiel das verhasste Symbol der westlichen Welt zu Staub - im zweiten Versuch.

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Bevor US-Präsident George W. Bush schlafen ging, schrieb er in sein Tagebuch: "Das Pearl Harbor des 21. Jahrhunderts hat sich heute ereignet (...) Wir glauben, es ist Osama bin Laden."

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Er is der maßgebliche Drahtzieher hinter den Anschlägen vom 11. September 2001: 2011 wurde er von US-Spezialeinheiten bei einem Einsatz in Pakistan getötet.

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Es gibt keine Zweifel: Der 20. Jahrestag der Terrorattacken wird die ohnehin vernarbte Seele der Amerikaner wieder bluten lassen.

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Das Gedenken wird intensiv und schmerzvoll. Doch New York stand als Stadt nicht nur wieder auf, sondern wuchs weiter.

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