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SchweizJugendliche greifen Polizei in St. Gallen an

Es habe sich bei den gewaltbereiten Jugendlichen um eine kleine Gruppe gehandelt, die sich aus der Gruppe von 300 bis 350 Jugendlichen gelöst habe.

© APA/KEYSTONE
 

In St. Gallen in der Ostschweiz haben Jugendliche am Freitagabend die Polizei attackiert. Gegen 21 Uhr bewarfen sie die Einsatzkräfte mit Gegenständen. Die Polizei wiederum antwortete mit Gummischrot und führte Personenkontrollen durch. Nach einer zwischenzeitlichen Beruhigung eskalierte die Lage erneut, als die Polizei gegen 22.30 Uhr mit Molotowcocktails beworfen wurde. Der Einsatz dauerte bis 01.40 Uhr, wie die Stadtpolizei, auf Anfrage mitteilte.

Es sei zu Sachbeschädigungen gekommen. So seien Fahrräder auf die Straße geworfen und Gegenstände angezündet worden. Auch Steinwürfe hätten Spuren hinterlassen. Schaufenster seien auf den ersten Blick jedoch nicht zu Schaden gekommen. Zwei Jugendliche seien bei den Auseinandersetzungen mit der Polizei verletzt worden. Die Stimmung sei sehr aggressiv gewesen, sagte der Polizeisprecher. Es habe sich bei den gewaltbereiten Jugendlichen um eine kleine Gruppe gehandelt, die sich aus der Gruppe von 300 bis 350 Jugendlichen gelöst habe.

Aufgeheizte Stimmung

Die Jugendlichen hatten sich zunächst am Roten Platz, einem traditionell beliebten Treffpunkt zum Ausgehen, eingefunden. Gegen 21 Uhr eskalierte die Lage dann. Am Rand der Altstadt griffen Jugendliche die Polizei an. Diese antwortete mit Gummischrot.

Nach diesem Einsatz beruhigte sich die Lage vorübergehend. Die Stimmung blieb aber aufgeheizt. Nachdem die Polizei die Menschenansammlung aufgelöst hatte, kam es erneut zu Ausschreitungen. Laut Polizei wurden an der Kornhausstrasse in der Nähe des Bahnhofs Polizisten mit mehreren Molotow-Cocktails beworfen. Die Einsatzkräfte setzten Pfefferspray und Reizgas ein.

Illegale Party vor einer Woche

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. Ein Dutzend Mannschaftsbusse standen am Klosterplatz und am Gallusplatz bereit. Über der Stadt kreiste mehrere Stunden lang ein Polizeihelikopter. Bereits vor einer Woche war es in St. Gallen nach einer illegalen Party zu Ausschreitungen und Sachbeschädigungen gekommen.

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Laser19
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Die Polizei in Europa ist gegen solche Aktionen machtlos

geht doch jeder Polizist ein höchstes persönliches Risiko für seinen Arbeitsplatz ein. Die Juristen warten mit Kameras an jeder Ecke und die kleinste Handgreiflichkeit endet vor dem Kadi.

dieRealität2020
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Was ist da mit diesen jungen Menschen los? Was ist bei der Erziehung fehlgeschlagen? Kann ich nicht nachvollziehen. Pfeffersrpay und Reizgas gegen Molotow-Cocktails?

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Das ging nicht zügiger? Nach einer zwischenzeitlichen Beruhigung eskalierte die Lage erneut, als die Polizei gegen 22.30 Uhr mit Molotowcocktails beworfen wurde. Der Einsatz dauerte bis 01.40 Uhr, wie die Stadtpolizei, auf Anfrage mitteilte. Laut Polizei wurden an der Kornhausstrasse in der Nähe des Bahnhofs Polizisten mit mehreren Molotow-Cocktails beworfen. Die Einsatzkräfte setzten Pfefferspray und Reizgas ein.
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Nahezu weltweit sind größtenteils immer die Vorplätze der größeren Bahnhöfe und die Straßen rund um den Bahnhof betroffen.

Hapi67
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Da kommt Stimmung auf

Belgien, Griechenland, Deutschland, Niederlande, Schweiz, .

Die Jugendlichen haben sich über, in diesem Fall Snapchat mittels der neuen sozialen Kanäle unter dem Motto" es muss diesmal eskalieren " verabredet.

Den Worten müssen Taten folgen und die kleinen Schäden sollten in Anbetracht des Spasses für die Jugendlichen kein Problem darstellen.

Polizei kann und darf hier so gut wie nichts unternehmen, was einer Generaleinladung für die gelangweilten, gewaltbereiten und zerstörerischen Jugendlichen in ganz Europa gleichkommt.

Vielen Dank