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Bosnien-Herzegowina Migranten gerieten in Minenfeld: Ein Toter

Eine Gruppe von Migranten ist beim illegalen Grenzübertritt von Bosnien-Herzegowina nach Kroatien in ein altes Minenfeld aus der Zeit des Bürgerkriegs geraten.

 

Die Migranten haben dabei einen Sprengkörper ausgelöst. Dabei starb nach kroatischen Medienberichten vom Freitag ein Migrant, vier weitere wurden bei dem Zwischenfall am Vortag teils schwer verletzt.

Aus verminten Gebiet gerettet

Zehn weitere Migranten seien daraufhin in die Wälder bei Saborsko, nördlich der Seen von Plitvice, geflüchtet und versteckten sich vor der Polizei. Erst am Freitag seien sie von Hubschraubern entdeckt und nach Freiräumen eines Wegs durch das verminte Gebiet gerettet worden.

Das Gebiet gehört zur ehemaligen Serbenrepublik Krajina in Kroatien. Dort waren während des Bürgerkriegs (1991-1995) von Freischärlern unzählige Minenfelder ohne entsprechende Dokumentation angelegt worden. Das Gebiet liegt in der Nähe der Grenze zu Bosnien, wo Tausende Migranten auf eine Gelegenheit warten, auf ihrem Weg über die Balkan-Route über die Grüne Grenze illegal in die EU zu gelangen.

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